Square Enix kann mich mal gern haben
FF XIII – Das Modern Warfare 2 von 2010
Square Enix ist mir inzwischen der so ziemlich unsympathischste Haufen den es in der Spieleindustrie gibt. Erinnern wir uns doch als Europäer an die diversen für die PS1 und PS2 veröffentlichten Titel fallen uns jahrelange Wartezeiten, haarsträubende Übersetzungen, PAL-Balken, ruckelnde Zwischensequenzen, nicht Lippensynchrone in-game Sequenzen und dafür dann aber deftige Preise ein. Gerade hat man das „Dynasty Doc“ Video mit der Ankündigung des Releasedatums in der westlichen Hemisphäre veröffentlicht, zu sehen hier bei Gametrailers und klopft sich Stolz auf die Schulter und berieselt sich selber mit Vorschusslorberen. Und man könnte meinen diesmal ist wirklich alles gut. Schneller Release am 9.3.2009, viele der eben angesprochenen Probleme fallen dank des neuen HD-Standards der weltweit der selbe ist weg und man könnte meinen alles wäre gut. Aber mitnichten. Wenn ich mich beschwere, dass die Amerikaner und wir Europäer einen anderen Themesong zu FF XIII kriegen als die Japaner dann mag das noch meckern auf hohem Niveau sein. Was aber meiner Meinung nach gar nicht in Ordnung geht ist die Arroganz uns nur die englische Synchro auf die Scheiben zu Pressen. Was soll das? Jedes zweitklassige JRPG bietet heutzutage die Möglichkeit die Sprache im Menü zu ändern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nach all dem Gemecker der Europäer und auch vieler Amerikaner in den letzten Jahren es nicht bis zu Square Enix durchgedrungen sein soll, dass viele den äusserst bescheidenen englischsprachigen Synchros der FF-Spiele nichts abgewinnen können.
Ich habe eine Vermutung woran es liegen könnte. Aufwand wär die ganze Sache nicht, aber Square Enix will für die PS3 und die Xbox 360 identische Versionen rausbringen. Auf eine Bluray Disc würde ein zusätzlicher Sprachtrack locker noch passen, aber bei der Xbox Version würde wahrscheinlich eine weitere DVD fällig. Und die kosten zwar heute nichts mehr, aber wenn man mehrere Millionen davon pressen muss… Anders kann ich mir es weiss Gott nicht zusammenreimen. Es macht einfach keinen Sinn.
Evangelion 2.0 in Berliner Kino
Interessant für alle die in Berlin oder Umgebung leben: Evangelion 2.0 You can (not) Advance wird am 14.11. um 18.00 Uhr im UCI Kino Zoo Palast laufen, Eintritt ist 5€. Karten kann man hier bestellen, Infos gibt es hier. Der Film läuft wenig überraschend mit japanischer Tonspur und englischen Untertiteln. Hätte ich nicht eine Anfahrt von mehreren hundert Kilometern, würd ich mir das auf jeden Fall anschauen…
Erster Eindruck: The Sacred Blacksmith
Wenn man dem Bild trauen darf gibt es vier Hauptcharaktäre, nicht alle davon sind in Folge 1.
Wow, ich muss ehrlich gestehen ich war von der ersten Folge von The Sacred Blacksmith richtig Überrascht. Und zwar im positiven Sinne. Zwar kann man zur Geschichte noch nicht viel sagen -Fantasy als Ausgangspunkt ist schon mal nett- aber irgendwie hat der Zeichenstil mich vollkommen vereinnahmt. Dazu passte dann auch dass alles sehr detailliert und die Szenen mit Bewegung butterweich waren. Auch geben Cecily, Luke und Lisa interessante Charaktere ab, einzig mit der Einschränkung, dass ich bei Cecily ihren Ehrgeiz und ihren Familienstolz zwar schätze, aber der leichte Tsundere-Ton ist meiner Meinung nach überflüssig gewesen. Aber es geht heute anscheinend nicht mehr ohne.
Urteil: 4 / 5
Black Rock Shooter
Black Rock Shooter la la la laa la laaaa. Irgendwie schon ein Ohrwurm.
Irgendwie muss Black Rock Shooter an mir vorbei gegangen sein. Ich weiss, dass in Japan gerade ein nicht mal zwei minütiger Trailer für dick Kohle auf DVD und BluRay rausgekommen ist, der auch ganz nett wenn auch nicht überweltigend war, aber den Grund warum darüber so eine Hysterie ausgebrochen ist entzieht sich mir schon ein wenig. Vielleicht kann mich da jemand aufklären? Auf jeden Fall klingt die Musik im Trailer wie mit Vocaloid gemacht.
Erster Eindruck: To Aru Kagaku no Railgun
Tjaha, keine Jugendfreigabe. Was soll man da noch sagen? Immer diese Zensur…
To Aru Majutsu no Index lief Anfang letzten Jahres und enttäuschte trotz einer geschriebenen Vorlage enorm, denn die Handlung war nicht nur schlecht sondern grottig und das ist gerade wenn im Anime fast die gesamte Zeit geredet wird besonders schlecht. Zusätzlich waren einem die beiden Hauptcharas auch nicht sonderlich charismatisch, eigentlich waren nur Biribiri und ihre kleine Yurifreundin halbwegs interessant. Glücklicherweise sah das auch J.C. Staff so und hat keine Fortsetzung sondern eine Spin-Off Serie mit Misaka Mikoto und Shirai Kuroko im Mittelpunkt gemacht. Nach Folge eins weiss man bereits was man den Rest der Serie bekommen wird, ein bisschen Fanservice hier, eine Story die sich hoffentlich nicht all zu ernst nimmt und recht gute Animation. Was man nicht erwarten darf ist großartig Charakterentwicklung oder Tiefgang irgendeiner Art. Auf jeden Fall macht es allemal mehr Spaß den beiden zuzugucken als Touka und Index.
Urteil: 3,5/5
Das Ende von: Spice & Wolf Season 2
Nicht nur Ryuk aus Death Note mag Äpfel, denn Äpfel sind gesund!
Traurig, wenn einer der besten Anime der letzten Jahre zu Ende geht. Sei es nun die erste oder zweite Staffel von Spice & Wolf ich habe mich immer auf jede Folge gefreut. Komplexe, mehrdimensionale Charaktere, unvorhersehbare Wendungen, hervorragende Animation, ein unvebrauchtes Setting, interessante Gespräche und vor allem zwei liebenswerte Hauptcharaktere sind die Essenz gewesen die Spice & Wolf so großartig gemacht haben. Und das Ende hatte auch einiges zu bieten: Betrug und Verrat, Handgreiflichkeiten, Aufstände und es gab endlich die Liebeserklärung von Lawrence an Horo, zusammen mit einem Kuss. Da schmerzt es nur halb so sehr, dass man doch irgendwie mittendrinne aufgehört hat. Aber das macht Hoffnung auf eine dritte Staffel. Wünschenswert wäre es auf jeden Fall.
Das Ende von: Tears to Tiara
Eigentlich sind vom Cast nur Octavia und Morgan nicht nervig
Nun ist auch endlich nach ganzen 26 Folgen der Underwater Ray Romano-Klon um und das dürfte auch besser so sein. Angefangen als durchschnittlicher Fantasyanime mit überdurchschnittlicher Animation und Soundtrack, liess Tears to Tiara in der zweiten Hälfte, was die Story angeht enorm nach und das wo das generell schon die schwäche der Serie war wie es so oft bei Animeumsetzungen von Erogames ist. Viele totlangweilige und nutzlose Rückblenden, dummes Galber von so ziemlich jedem Protagonisten und eine generelle Ziellosigkeit mündeten dann in einem Endkampf, der einen irgendwo nicht mehr so wirklich interessierte. Nett waren noch die Gurren Lagann Referenzen, wenn es denn welche waren („Glaub an dich“ und direkt danach „Was glaubt ihr wer ich bin?“ und noch mehr) – vielleicht les ich da aber auch zuviel rein. Wenigstens war dann doch die letzte Folge recht actionreich und hat die Story abgeschlossen. Auch wenn ich mir in Sachen Beziehungen und deren Entwicklung ein bisschen mehr versprochen hatte.
Das Ende von Saki
Hierzu kann man weiß Gott wirklich nicht viel zu schreiben. Da Saki auf einem Manga basiert, der immer noch läuft, war klar, dass die Story leider keinen richtigen Abschluss finden würde und praktisch mittendrin aufhören würde. Aber zum Glück ist der Zeitpunkt relativ gut gewählt, die Präfekturmeisterschaften sind erledigt und direkt vor Beginn der Landesmeisterschaften ist Schicht. Die letzte Folge war dann noch gleich 3 in einem: 1. Ein Wiedersehen aller liebgewonnenen Charaktere aus den letzten Folgen, 2. Ein Stück weit Fanservice mit dem Onsenbesuch und der de facto Klarstellung, dass Saki und Nodoka jetzt ein Paar sind und 3. ein kleiner Vorgeschmack auf das, was denn da wohl noch kommen mag. Beziehungsweise es ist zu hoffen. Denn Saki war wirklich Prima und hat beim 2ch Ratin zurecht den zweiten Platz eingenommen. Es ist nur leider mehr als fraglich ob denn da noch jemals eine zweite Staffel kommen wird, selbst wenn die DVD und BluRay Verkäufe erfolgreich sein sollten, da Gonzo ja bereits vor einiger Zeit die meisten Mitarbeiter aus dem Bereich Anime entlassen hat und sich noch weiter auf andere Geschäftsbereiche konzentrieren will. Man kann also nur hoffen.
Erster Eindruck: Kämpfer
Als Mann hat Natsuru keine guten Karten bei den Mädels. Na dann eben Gender Bender.
Mein Gott Japan. Wie kann man auf die Idee für solch einen Anime kommen? Null Prozent Plot (alle haben Ringe, verwandeln sich mit Geschlechts- oder Persönlichkeitswechsel in Kämpfer und kämpfen einfach dem Selbstzweck willens miteinander), generische Charakterdesigns, schlechte Witze, schlechter Fanservice, mittelmäßige Animation und das Opening deutet an, dass alles wohl auch noch auf einen Harem hinausläuft… Und dann endet Folge 1 auch noch mit einem echt unterirdischen Cliffhanger. Trotzdem hatte der Anime auch was für sich. Folge 1 war rasant, das Konzept mit dem Geschlechts- und Persönlichkeitswechsel könnte sich noch als recht amüsant herausstellen und irgendwie hat es mich dann doch interessiert wer gegen wen kämpft, also wer wohl auf der gleichen Seite ist. Kämpfer scheint man damit getrost ignorieren zu können, ich werd mir aber zur endgültigen Urteilsbildung noch ein bis zwei weitere Folgen angucken.
Urteil: 2/5
Das war die Sommerseason – 2ch Edition
Das Ranking. Bild anklicken für vollständige Version.
Hier die Liste der Topanimes der letzten Season, wenn man was auf 2ch gibt. Nachfolgend die unvollständige Übersetzung des Bildes, zur Verfügung gestellt durch Anonymous auf 4chan. Sprich absolut ohne Gewähr.
1. Bakemonogatari
2. Saki
3. Taishou Yakyuu Musume
4. Zan Sayonara Zetsubou Sensei
5. Sora no Manimani
6. Aoi Hana
7. Wolf and Spice II
8. Haruhi
9. Hayate no Gotoku
10. GA Geijutsuka Art Design Class
Weitere Platzierungen und Erläuterungen und meine Bescheidene Meinung nach dem Umbruch. Mehr …









