Infinite Undiscovery: Enttäuschung des Jahres

Mehr Schein als Sein…

Habe gerade Infinite Undiscovery durchgespielt. Das ach-so groß angekündigte RPG Highlight von Tri-Ace, vertrieben von Square-Enix, für die 360. Man welch eine Enttäuschung. Ich will jetzt gar nicht auf die viel zu zahlreichen Schwächen eingehen, wie das Speicherpunkte so rar gesäht sind wie wahre Highlights im Spiel. Aber das Einzige was mich am Spielen gehalten hat war die -auch nicht gerade überragende- Story und dann war das Ende gleich nochmal ein Schlag ins Gesicht wenn man doch so lange durchgehalten hat. Wer nie vorhat das Spiel zu spielen (ich rate dazu), es schon durchhat oder wem es eh egal ist kann mit einem Klick auf „mehr“ in Erfahrung bringen, welche geniale Storywendung sich die Menschen von Tri-Ace haben einfallen lassen, für den Fall, dass man den vollkommen langweiligen und ungeschickt designten Endgegner besiegt.

Da ist man nun. Hat ca. 16 Stunden bestenfalls zweitklassige Unterhaltung über sich ergehen lassen und besiegt den letzten Endgegner auf dem Mond und dann? Finden Campell und Aya endlich Frieden und können in Ruhe in die Flitterwochen? Nein nichts da. Der Protagonist bleibt auf dem Mond gefangen und die Protagonistin heiratet mal schnell eben den best Friend des zurückgebliebenen. Ich mein macht Sinn. Die Emotionen zwischen Aya und Edward haben das ganze Spiel so heiss vor sich hingekocht dass man sich beinah dran verbrennenkonnte. Und in Richtung Capell ging ja gar nix. Also macht dieses Ende schon irgendwo Sinn. Da fällt es dann auch nicht mehr so ins Gewicht, dass die Hälfte der Partymitglieder mal eben so ins ewige Koma fallen und das Ende sowieso wie ein Schlag mit der Faust ins Gesicht rüberkommt.

PS: Die Grafikfehler die Infinite Undiscovery hat, diese weissen Linien zwischen einzelnen Texturen die man ziemlich häufig sieht habe ich seit Tomb Raider nicht mehr gesehen. Wohlgemerkt dem ersten Teil. Damals auf der Playstation eins. Wieder ein Beweis, dass das Spiel anscheinend mit viel Liebe programmiert wurde.

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6 Gedanken zu „Infinite Undiscovery: Enttäuschung des Jahres

  1. Traurig , aber wohl wahr. Aber „The last remnant“ wird es hoffentlich rausreißen. Gruß Spank

  2. Woah, das Blog, es lebt! 🙂 Hmm, mein Infinite Undiscovery ist noch unterwegs und eigentlich habe ich mich auf das Game gefreut. Jetzt nicht mehr. Ok, Zeit zum zocken hätte ich sowieso nicht wirklich. Mein Tales of Vesperia gammelt hier vor sich hin. Zu unrecht. Bah.

  3. -SPOILER-

    Hoffe ihr habt auch alle die Credits abgewartet. Danach kommt ja nochmal ne Sequenz mit Aya und Capell (keine Ahnung wie aber er ist da) in Sapran.

  4. Ja das war ja noch der Gag schelchthin. Er ist irgendwie vom Mond zurückgekehrt, lässt sich dann nicht von seinen Freunden blicken und seine große Liebe ist verheiratet. yeah.
    Schade dass Tales of Vesperia hierzulande erst nächstes Jahr rauskommt, hätte nämlich jetzt mal wieder Lust auf ein gutes jRPG und ToV soll ja diese Qualität aufweisen.

  5. Pingback: Macross F - Das Ende « animeblog.de

  6. Woran habt ihr denn das festgemacht? Davon, dass die beiden verheiratet wären, ist doch nie die Rede oder hab ich was nicht mitgekriegt?
    Also ich höre aus „I wonder how Edward is doing“ und „Where is Aya?!“ nicht heraus, dass da mehr zwischen den beiden ist, ehrlich gesagt. Ich glaube auch nicht, dass die Entwickler von Square Enix so einen miesen Bruch in die Story einbauen. ;D

    Die letzte Sequenz wirkt irgendwie mehr wie ein Traum, weil sie ja davor bei der Arbeit sehr müde ist, aber ist auch nur so eine Theorie von mir. Andernfalls wäre Capells Auftauchen sehr unlogisch.

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