Toradrama 19 – Frohe Weihnachten für niemanden

toradora19

Noch ist die Stimmung gut und ausgelassen

Tja da hat nun auch das trällern von Ami und Taiga, übrigens heiße Outfits, nichts geholfen, genau so wenig wie die ganze sorgfältige Weihnachtsfeierplanung und -durchführung, aber letztenendes ist Weihnachten doch für alle Hauptcharaktere ins Wasser gefallen. Ami alleine auf der Party, Taiga in Tränen auf der Straße herumkriechend zerstört, Ryuuji abgewiesen und Minorin hat aus Rücksicht auf Taiga auch kein Liebesglück, ihre Schuldgefühle dürften Sie bald eher erdrücken.

Ja jetzt wurde es nochmal richtig traurig, aber das war halt Notwendig, damit es auf das obligatorische TaigaxRyuuji-Ende hinauslaufen kann. Das erinnert an den Untertitel von X der da lautete „Their destiny was foreordained“ und hier verhält es sich genau so. Die beiden Hauptcharaktere kommen am Ende eh zusammen, das killt jegliche Art von Suspense a la „wird es jetzt Minorin oder doch Taiga?“. Wenigstens ist das ganze schön inszeniert.

PS: Und jetzt mal ehrlich, der ein oder andere ach so männliche Mann hat bestimmt in der Szene wo Taiga auf die Straße läuft geweint. Jedenfalls wenn man 4chan glauben schenken darf. Ich jedenfalls nicht.

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4 Gedanken zu „Toradrama 19 – Frohe Weihnachten für niemanden

  1. ToraDora ist ja eine von ganz wenigen Sachen, für die ich mich in letzter Zeit begeistern konnte. Hauptsächlich natürlich, weil das Genre für mich noch neu ist…

    Eigentlich war für mich immer die Übertreibung das schönste Stilmittel gewesen aber müssen denn wirklich alle Charaktere so von der Handlung überfahren werden? Aus dem Blog geht ja hervor, dass Ryuuji und Taiga mit ziemlich zielsicher aufeinander zudriften. Ist das jetzt schon zu 100% (oder 99%) belegbar? Ich hoffe mal nicht, obwohl ich ja ahnungslos im Bezug auf den zugrundeliegenden Stoff bin…
    Ach und: Wieso spinnt denn jetzt Kitamura auf einmal so dermaßen? Ganz sauber sind die ja alle nicht, aber Kitamuras Modeverirrung in 19…

    Ich persönlich fand den Schlussteil mit Minorin eigentlich noch viel trauriger. Wie Ryuuji dann einfach umkippt. Soweit ich mich erinnere hat Kushieda doch schon mal von ihrer umgekehrte Psychologie gesprochen… Könnte das noch ein Strohalm (zusammen mit ihrer Mütze, die sie ja sehr weit ins Gesicht zieht) werden, an den sich alle klammern können, die wie ich auf ein Happy End für Minori und Takasu-kun hoffen?

  2. Das Ende ist doch kein Geheimnis, seit Folge 1.

    Das letzte Mal, als bei mir männliche Tränen flossen, war bei Nagisas vorzeitigem Ableben.
    Also, no BAW no lose.

  3. Ich hatte die Hoffnung, dass es nicht ganz so absehbar sein würde. Immerhin basiert Toradora auf einer Romanvorlage und es gibt mit True Tears und Akane-Iro ni Somaru Saka immerhin zwei Beispiele der jüngeren Vergangenheit, wo der Protagonist nicht die offensichtliche Wahl fällt. Frage mich nur, wie sie das ganze jetzt noch 8 Folgen lang strecken wollen, weil jetzt ist die Situation ja schon ziemlich klar.

  4. Na, so völlig vorhersehbar ( –> Ein Ende mit Ryûji und Taiga als Liebespaar) entwickelt sich die Handlung bisher nun auch wieder nicht. Schliesslich basiert der Anime auf einer von einer Frau geschriebenen Romanvorlage, was noch zu grösseren Überraschungen führten könnte (man denke da z.B. an den Manga von Kannagi als Analogie). Zum anderen bleiben noch 6 Folgen übrig, um die Beziehungen zwischen den Figuren ein für allemal festzulegen. Vielleicht endet die Serie tatsächlich mit RyûjixTaiga und mit den anderen als „beste Freunde“ der beiden (Minori/Ami/Kitamura). Vielleicht endet der Anime aber auch genau so gut damit, dass letzten Endes alles auf „beste Freunde“ hinausläuft, also alle im Grunde genommen Singles bleiben und gut füreinander sorgen. Vielleicht könnte aber noch eine grosse Überraschung kommen, die alles auf den Kopf stellt. Denn eines ist klar: Die Serie hat hin und wieder überraschende Wendungen geboten, welche die Dynamik der Beziehungen zwischen den Figuren für uns Zuschauer neu geordnet hat. Siehe etwa Folge 4, bei der plötzlich herausgekommen ist, dass Kitamura ein Jahr früher Taiga eine Liebeserklärung gemacht und prompt von ihr einen Korb erhalten hatte. Wo zunächst der Verdacht nahe lag, dass Taiga beim Musterknabe Kitamura ohehin keine Chance haben würde (insbesondere nach dem Ende der zweiten Folge), drängte sich dann eine grosse Unsicherheit auf: Kommen diese zwei nun doch zusammen, oder verliebt sich Taiga dann doch eher in Ryûji? Ect.

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