Starship Girl Yamamoto Yohko

ssgyy

Der Screenshot ist geshopped – Leider nur in 4:3 erhältlich

Da zur Zeit nicht gerade viel interessantes im japanischen TV läuft, hab ich es wie elbastron und melonpan gemacht und einfach mal einen Anime älteren Kalibers geschaut. Geworden ist es dann Starship Girl Yamamoto Yohko von JC Staff aus dem Jahre 1999. Warum gerade diese Serie? Es gibt viele gute Neunziger-Animes aber die meisten kennt man ja bereits, wenn man sich etwas länger mit dem Thema Anime befässt. Also der Griff zu etwas ein bisschen abseits vom Mainstream. Aber das Genre ist mit Sci-Fi und Zeitreisen ja schon mal vielversprechend.

Sagen lässt sich, dass wie das Anidb-Rating von 6.57 vermuten lässt SSGYY kein Überflieger ist und seine Schwächen hat, dazu würde ich den schwachen Plot, teile des Soundtracks und die Detailarmut zahlreicher Szenen zählen. Trotzdem verschwendet man mit der Serie nicht umbedingt seine Zeit. Ein Charakterdesign im 90er-Stil ist eine erfrischende Abwechslung zu den heutigen Moeblobbbrigaden und viele prominente Seiyuus (u.a. die Stimmen von Rei und Asuka aus NGE, Conan aus Detektiv Conan, Kagome aus Inu Yasha etc.) machen die eine Hälfte des Charmes aus. Und dann kommen dazu noch nette Details wie der Running-Gag von Madokas zu großer Stirn, die permanent Leute blendet/einschüchtert/etc. und Momijis Kansai-Dialekt, den man selbst als nicht des japanischen Mächtiger permanent raushört, runden das ganze ab. Wie gesagt, es ist kein Tengen Toppa Gurren Lagann oder Neon Genesis Evangelion, aber man kann seine Zeit auch schlechter verbringen.

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