Star Ocean 4 – Enttäuschung vorprogrammiert

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Charakterbilder fallen in der US-Version weg. Damit wahrscheinlich auch hierzulande.

Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde Star Ocean 4 offiziell mit einem vielversprechenden Trailer angekündigt. Und Tri-Ace haben mit den Valkyrie Profile und Star Ocean-Serien auch schon einiges an RPG Erfahrung vorzuweisen. Das Spiel kommt die Tage in Japan und Amerika raus und wird seinen Weg ebenfalls hierher finden, nämlich am 24. April. Aber dann handelt es sich dabei um kein JRPG mehr, sondern ein AeJRPG. Ein Amerikanisiertes ex-JRPG. Anders kann man das nicht nennen, was damit gemacht wurde. Chrakterbilder wurden aus Dialogen entfernt, Animecharakterportraits durch ekelhafte CG- Äquivalente ersetzt und selbst die Menüs und Konfigurationsbildschirme kommen nicht mehr in einem freundlichen Farbton her, sondern in tristem Sci-Fi blau/grün/schwarz. Mehr zu sehen im Quellenlink.

Quelle: Siliconera

Kampf der Superschwachmaten

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Überlegt gerade ob er seine Freundin mit deren Managerin betrügen soll

Ich halt das langsam nicht mehr aus. Ich hab so die Schnauze voll von nichtsnutzigen Hauptcharakteren in Animes mit Beziehungselementen. Wobei das so nicht ganz stimmt. Ich habe mich dran gewöhnt, es ist halt der Standard und normalerweise auch noch halbwegs erträglich. Und man muss zugeben, dass wenn es nicht so wäre über die Hälfte der angesprochenen Animes nach fünf Folgen vorbei wären. Aber derzeit laufen mit Kurokami und White Album zwei Animes in denen die „Protagonisten“ sich in Nutzlosigkeit gegenseitig unterbieten und um den Hass des Zuschauers wettbuhlen.

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Toradrama 18

toradora17

Einmal nicht aufgepasst, schon liegt alles in Scherben…

Eine neue Woche, eine neue Folge Drama. Tja, das hätte Minorin mal besser sein gelassen. Den Ball einfach so unachtsam in die Sporthalle zu kloppen. Und dann zu denken, sie kommt mit nem lockeren „Hey sorry Leuts, war nicht so gemeint kekeke kthxbye“ davon. Nein, sie muss den anderen ja die Stimmung vermiesen indem sie den Weihnachtsbaum umnietet und Taigas heissgeliebten CG-Weihnachtsstern in mehr Einzelteile zerspringen lässt als das Shikon no Tama.

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Das Ende von Bounen no Xam’d

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Erwachsene Midori im Yukata? Win!

Mit der Folge „Der Große Fels und das Mädchen“ findet BONES neuster Anime Bounen no Xam’d nach 26 Folgen voller Action und Drama sein Ende. Und was für ein Ende. Anzukreiden ist definitiv, dass trotz hervorragender Animation, Soundtrack und Charakteren die Handlung in den letzten Folgen etwas auf der Strecke blieb. Der Erzählstil war etwas zu komplex und ungeschickt, zwar nicht so, dass man der Handlung hätte nicht mehr Folgen können, aber doch mit dem Resultat, dass man seine Grauen Zellen schon arg anstrengen musste um zu verstehen was vor sich geht. Und es mag Filme und Serien geben wo das durchaus gewollt und beabsichtigt ist, hier fiel es leider störend auf

Allerdings relativiert sich diese Kritik wieder zu großen Teilen für die Art und Weise wie Xam’d das Ende der Geschichte an den Zuschauer herangebracht hat. Bei mir gibts immer extra Bonuspunkte für ein Ende, dass die Handlung zu Ende führt und dann noch am besten mit einem Epilog a la Planetes zeigt was passiert nachdem der Haupthandlungsstrang sein Ende gefunden hat. Und genau so macht es Xam’d und widmet den zweiten Teil der letzten Folge den Ereignissen neun Jahre nach dem Kampf gegen den Hiruko-Herrscher und es wird einem noch mal gezeigt, wie sich alles Entwickelt hat und was aus den einzelnen Figuren geworden ist. Auf diese Weise erhält die Serie einen runden Abschluss und man kann über das nicht ganz perfekte Storytelling am Ende hinweg sehen. Insgesamt der Anime, der mir neben Kara no Kyoukai und Baccano! in letzter Zeit am meisten Freude und Spaß bereitet hat.