Die echten Vor- und Nachteile der Playstation 4 Pro

PS 4 Pro Videoteaser720

Nach der Vorstellung der Playstation 4 Pro ist die Resonanz im Internet eher negativ. Auch in Podcasts wie dem Giant Bombcast oder PS: I love you XOXO kassiert die neue Konsole hauptsächlich Negativpunkte. Und auch wenn einige der Kritikpunkte berechtigt sind und Sony sich die vielen enttäuschten Reaktionen zum großen Teil aufgrund einer mäßigen und unklare Vorstellung selber zuzuschreiben hat, so ist die Kritik teilweise vollkommen überzogen, unrealistisch und weist ausgerechnet bei den Spielejournalisten große Defizite an technischem Verständnis und Recherche auf.

Aber was sind nun die echten Vor- und Nachteile?

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Ersteindruck Digimon Story: Cyber Sleuth

dscs.jpgAm Wochenende habe ich mit Digimon Story: Cyber Sleuth auf der PS4 angefangen und die ersten zehn Stunden gespielt. Hier meine Eindrücke in Kurzform:

Positiv gefallen haben mir alle Charakterdesigns (wirklich sehr gut), das Gameplay das an Persona 4 erinnert, die möglichen Nebenbeschäftigungen (Digimons auf Insel trainieren lassen, Nebenmissionen, etc.) und der große Abwechslungsreichtum von Erkunden in der realen Welt, Dungeons, Onlineräume und Storysequenzen.

Neutral sehe ich Dinge wie die kurzen Ladezeiten, die aber sehr häufig vorkommen. Oder der Soundtrack, der häufig unauffällig bis gut, aber in den Dungeons teilweise fürchterlich ist. Nicht zu vergessen das Kampfsystem, das interessant ist dank mehrerer Ebenen Stein, Schere und Papier-Logik, was aber für normale Gegner quasi egal ist und bei Bossen zu absolut 100% erforderlich was die Digimonauswahl in der eigenen Party angeht.

Negativ ist vor allem dass sich das ganze Spiel gestreckt anfühlt. Das fängt an bei permanenten und exzessivem Gerede über wirklich alles und geht hin bis zu, und das ist wirklich das allernervigste, dem wiederholten Besuchen von Dungeons. Ich kann gar nicht sagen wie häufig ich in meiner Spielzeit bisher alleine in Kowloon war, was zudem auch noch megatrist aussieht, nur um Hacker, Gegenstände oder Infos für Nebenmissionen und die Story zu finden. Urgh.

Soweit handelt es sich eigentlich um ein solides Spiel, dem man seine Vitaherkunnft zwar überall ansieht (kleine Gebiete, einfache Grafik, häufiges Laden), dessen größtes Problem aber die geringe Wertschätzung der Zeit des Spielers, durch andauerndes und eintöniges Backtracking, ist.

Ersteindruck Senran Kagura Estival Versus

SK EV.jpgNachdem ich die drei Vorgänger gespielt und meinen Spaß damit hatte, war zunächst die Vorfreude auf Estival Versus als ersten PS4 Teil groß, aber jetzt kann ich nach den ersten drei Festivaltagen kaum die Motivation dazu aufbringen weiterzuspielen. Warum? Aus folgenden Gründen:

Zwischensequenzen

In den Sequenzen vor und nach den Kämpfen wird viel belangloses ausgetauscht, was an sich unproblematisch ist, aber wenn man einen gesprochenen Dialog abkürzen möchte gibt es eine kleine Verzögerung die stört wenn man schneller liest als der Text erscheint und gesprochen wird. Außerdem kommt es trotz simpler Grafik bei Kameraschwenks und Zooms zu rucklern. Aber die drei nervigsten Dinge sind die miserable Tonqualität der Charaktere (klingt wie mit 32 Kbit/s komprimiert), die fehlende Lippensynchronität (Charakter hält z.B. kurz inne, aber Mund bewegt sich weiter) und der viel zu stark animierte Blendeffekt wenn ein Charakter Kleidungsstücke verloren hat (Spiele jetzt absichtlich so, dass wenig Kleidung verloren geht – und das in einem Senran Kagura Spiel. Oh die Ironie).

Kämpfe

In den Vorgängern wesentlich besser gelöst. Zum einen gibt es jetzt weit über 20 Charaktere und ich habe alle bis jetzt höchstens einmal gespielt. Das bedeutet aber auch, dass sie alle unheimlich schwach sind, keine lange Komboketten besitzen und die Kämpfe eintönig und einseitig werden lässt. Außerdem sucht und zerstört man jetzt kleine Schreine, aber die Zeit für das Suchen fließt wieder negativ in die Bewertung ein. Wenn man denn bis zur Bewertung kommt, denn bei den langsameren und schwerfälligeren Charakteren komme ich selbst auf Leicht nur mit Ach und Krach zum Ende – schlechte Bewertung inklusive. Auf Mittel brauch ich es gar nicht erst versuchen obwohl ich alle Vorgänger auf dem Schwierigkeitsgrad durchgespielt habe. Dass die Charaktere zum Teil sehr unausgeglichen sind ist da nur ein weiterer Punkt.

Ich hoffe echt, dass zumindest bei den Kämpfen irgendwann der Funke doch noch überspringt, denn sonst war das leider mein letztes Senran Kagura. Ein Gedanke mit dem ich vor einer Woche noch nicht mal gerechnet habe.

Ersteindruck Yakuza 5

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Ich habe bisher etwa 30 Stunden in Yakuza 5 verbracht und dabei unheimlich viel Spaß, noch deutlich mehr als bei den beiden PS3-Vorgängern. Dafür sorgen einfache, aber essentielle Änderungen wie das Anzeigen von Nebenmissionen auf der Karte und vor allem die noch größere spielerische Abwechslung: Verschiedene Hauptcharaktere, Nebenaufgaben wie Taxifahren und Jagen, ernste Storysequenzen die auch mal knapp 30 Minuten dauern können, Minispiele, alberne und abwechslungsreiche Nebenmissionen, etc. Immer wenn das aktuelle Gameplay eintönig wird fängt auch schon wieder etwas neues an.

Vor allem in der Hauptkampange merkt man das. Wo man früher noch ewig in Kamurocho herum rennt gibt es jetzt mehrere Städte und Charaktere die sich nicht nur unterschiedlich spielen sondern auch verschiedene „Jobs“ haben. Das ist cool, das macht Spaß.

Der eine Punkt der aus einem -soweit- 9,5 von 10 Punkten Spiel, nur ein 8 von 10 Punkten Spiel macht sind die ganzen Limitierungen. Zum einen technischer Natur, aufgrund der PS3 als Platform kommt es sehr häufig zum Laden und das Speichern dauert ewig und zum anderen vom Gameplay her. So hat z.B. das Jagdsegment eigentlich Spaß gemacht, wurde aber aufgrund der Dauer für das Fallen aufstellen bzw. entleeren und dem viel zu knappen Inventar deutlich herunter gezogen. Auch die ständige Rennerei im Spiel – und sei es nur um an einer Telefonzelle quälend langsam zu speichern – geht spätestens ab Storyteil 2 auf die Nerven.

Trotzdem ist Yakuza 5 soweit ein klasse Spiel und wenn bei der PS4 Version von Yakuza 0 wenigstens die ganzen technischen Limitierungen wegfallen werden, dann bin ich schon jetzt dafür gehypet!

Ersteindruck Tales of Zestiria

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Ich bin mit Tales of Zestiria noch nicht so recht warm geworden, was an vielen Dingen liegt. Auf der technischen Seite haben wir ein Spiel mit Grafik auf PS3 Niveau was sich deutlich durch verwaschenene Texturen und einen niedrigen geometrischen Detailgrad bemerkbar macht. Dazu läuft das Spiel auch auf der PS4 nur mit 30 fps wie Bandai Namco immerhin vorab bekannt gegeben hat. Während dies alles zu erwarten war, da es sich um einen einfachen PS3 Port handelt, so ist trotzdem unverständlich wieso das anisotropic filtering so schlecht ist und auch andauernd Pop-Ups deutlich nerven. Beides Dinge die sehr einfach zu ändern und keinerlei Problem für die PS4 gewesen wären. Überdies auch absolut unverständlich warum das Spiel nur circa 12,5 Gb groß ist, was leider dazu führt dass Zwischensequenzen schlecht komprimiert sind und in gesprochenen Dialogen, z.B. in Skits, andauernd Kompressionsartefakte hörbar sind. Es bleiben immerhin die höhere Auflösung und die (wahrscheinlich) kürzeren Ladezeiten als Vorteil gegenüber der PS3 Version. Weiterlesen

Ersteindruck Splatoon

Spontankauf - Splatoon

Spontankauf – Splatoon

Ich bin dem Hype erlegen und habe mir am Freitag spontan Splatoon zugelegt, und das wobei ich eigentlich keinerlei kompetitive Onlinespiele spiele. Das Erlebnis beginnt positiv, Disc rein und nach weniger als einer Minute ist man im Spiel – keine Installation, kein Day-One-Patch. Die Grafik ist durchgehend ansprechend, kreativ und die Performance bis auf die eher unwichtige Lobby butterweich mit 60 fps. Positiv weiter geht es mit dem schnellen finden von Teams zum spielen und kurzen Ladezeiten. Die Zeit zwischen zwei Matches, inklusive Ergebnisanzeige, Spielersuche und Ladezeiten, beträgt fast nie mehr als eine Minute. DIe Matches gehen schnell und mir gefällt besonders dass der Fokus mehr auf dem taktischen Einfärben als dem reinen Gegnertöten liegt. Der SIngleplayermodus der auch vorhanden ist macht ebenfalls Spaß und auch wenn er keine große Story bietet so sind doch nahezu alle circa 30 Level eigens für diesen kreiert worden und bietet sogar eigene Bosskämpfe und Belohnungen für den Multiplayerteil.

Weniger toll sind die relativ häufigen Verbindungsprobleme die dazu führen können dass man nach der Hälfte eines Matches einfach rausfliegt oder man mit drei statt vier Spielern startet und damit das Spiel schon am Anfang gelaufen ist. Auch wirkt das Matchmaking teilweise nicht ideal wenn ein Team mit dem anderen den Boden wischt und das vorher anhand der Spielerlevels- oder waffen bereits abzusehen war. Apropos Waffen, davon gibt es zwar eine ganze Reihe, aber wirklich genutzt werden meist nur drei bis vier in verschiedenen Varianten. Das ist allerdings weitaus weniger tragisch als der Umstand dass es nur ganze fünf Karten gibt und davon sogar immer nur jeweils zwei in der aktuellen Rotation sind. Ich habe dadurch heute die gleiche Map fünf mal hintereinander gespielt. Zwei weitere Kleinigkeiten sind die Steuerung die weder mit noch ohne Gyrosensor im Gamepad so richtig ideal ist und das Springen zu verbündeten Spielern, es kommt einfach so häufig vor dass man direkt beim Landen ohne Chance nieder gestreckt wird weil man so lange vorher deutlich sichtbar für alle angekündigt wird. Drei mal in Folge beim Landen von einem Roller erwischt werden ist schon irgendwie frustig.

Soweit macht Splatoon Spaß. Nur für die Zukunft hoffe ich dass die Verbindungsabbrüche zum Teil durch Patches behoben werden können und bald neue Maps kommen. Denn so toll die vorhandenen sind, fünf Stück sind einfach zu wenig.

Ersteindruck Tales of Hearts R

Unterhaltsames Geplänkel

Wie jedes Tales of machen auch in Hearts R die Skits einen wesentlichen Teil des Charmes aus

Nach zwölf Stunden Tales of Hearts R gefallen mir zum einen die Kämpfe, die dank der Blockmechanik und Spezialangriffen gegen geschwächte Gegner nicht langweilig werden. Auch die Inszenierung von Grafik über Ladezeiten bis hin zur Qualität der Videosequenzen und des Tons überzeugen alle für ein Vitaspiel. Vor allem sieht das Spiel auf der Vita zum Glück deutlich besser aus als es komprimierte Screenshots im Internet vermuten lassen. Und auch wenn die Hauptstory nicht viel mehr als ein riesiges Fetchquest ist macht mir dass dank der zahlreichen Zwischensequenzen und Skits, die alle unterhaltsam sind, wenig aus. Auch in diesem Tales of sind eben wieder die Charaktere, das Kampfsystem und mehr der Weg von einem Storypunkt zum nächsten, als diese selber, das was das Spiel ausmachen.

Weniger gut fand ich anfangs Beryls Stimme die für mich nicht so recht zu ihrem Charakter passen wollte. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und komme gut damit zurecht. Von anfang an störend und leider nicht weniger nervig geworden ist Hisui der immer noch nichts anderes als ein nerviger wandernder und lautstarker Schwesterkomplex ist. Größte Schwäche ist aber ganz klar die Übersetzung. Angefangen bei Rechtschreibfehlern und komplett falschen Wörtern werden häufig komplette Sätze oder Schimpfwörter, die im Japanischen gar nicht gesagt werden, hinzugedichtet. Dabei ist mir sehr wohl klar dass gerade Japanisch keine Sprache ist die eins zu eins übersetzt werden kann, aber leider gibt es auch häufig solche Änderungen und Anpassungen die das Gesagte ins komplette Gegenteil verkehren und das vollkommen grundlos. In den Teilen wo es Sprachausgabe gibt ist es dann einfach nur „unschön“, aber spätestens wenn nur Text zu lesen ist kann man nur das beste hoffen.

Jedenfalls habe ich meine Spaß und wenn mir die Finger vom zocken nicht weh täten würde ich jetzt nicht hier sitzen und diesen Beitrag schreiben sondern weiter spielen, schlechte Übersetzung hin oder her.

Ersteindruck: Final Fantasy Type-0

Hier meine ersten Eindrücke in Form von Stichpunkten nach ungefähr fünf Stunden Spielzeit.

Positiv:

  • Der Soundtrack ist entweder unauffällig oder macht richtig was her
  • Das Kampfsystem ist abwechslungsreich und dynamisch
  • Zwischen Missionen gibt es viel Abwechslung in Form von Quests, Ereignissen, etc.
  • Man muss in Dungeons und der Weltkarte kaum auf Schatztruhen usw. achten
  • Für Final Fantasy eine eher ungewöhnlich ernste und düstere Story und Atmosphäre
  • Drei jederzeit änderbare Schwierigkeitsgrade und optional Japanische Sprachausgabe

Neutral:

  • Die überarbeitete PSP-Grafik ist stellenweise ganz gut anzusehen, größtenteils eher nicht
  • Viele Charaktere die sich alle unterschiedlich Spielen und alle gelevelt werden wollen

Negativ:

  • Das HD-Remake hat einen fürchterlich starken Bloomeffekt bei jeder Kamerabewegung
  • Eine sehr nervöse und suboptimal geführte Kamera
  • Sehr, sehr viele kurze Ladezeiten. Schade bei einem Remake für die PS4 und Xbox One
  • Viel unnötiges und vermeidbares Gerenne im Hauptquartier
  • Nur eine Quest zur Zeit. Besonders nervig da man sonst teilweise viel Zeit sparen könnte
  • Zwischensequenzen immer sehr abrupt, kurz und mit Ladezeiten unterbrochen
  • Nebenquests teilweise im ersten Spieldurchlauf ohne irres Grinding nicht zu schaffen

Herbst Animeseason 2014

Meine Watchlist diese Season. In Serien die nicht aufgeführt sind habe ich (noch) nicht reingeguckt. Infos zu allen Serien gibt es hier.

Creme de la Creme-Tier:

  • Mushishi Zoku Shou 2
  • Fate/stay night
  • Parasyte – the maxim

Hohe Vorfreude-Tier:

  • Hitsugi no Chaika: Avenging Battle
  • Log Horizon 2
  • Shirobako
  • Shingeki no Bahamut Genesis
  • Shigatsu wa Kimi no Uso

Ganz nett-Tier:

  • Inou Battle wa Nichijou-kei no Naka de
  • Madan no Ou to Vanadis
  • Trinity Seven

Warum guck ich das?-Tier:

  • Amagi Brilliant Park
  • Sword Art Online II
  • Denki-Gai no Honya-san
  • Sora no Method
  • Gundam Reconguista in G
  • Ore Twintail ni Narimasu

Unentschlossen ob drop-Tier:

  • Yuuki Yuuna wa Yuusha de Aru
  • Akame ga Kill

Gedropped-Tier:

  • Donten ni Warau
  • World Trigger (unglaublich schlecht)
  • Ookami Shoujo to Kuro Ouji
  • Gugure! Kokkuri-san
  • Argevollen

Daneben gibt es noch ein paar Serien in die ich später noch mal reinschnuppern möchte wie z.B. Cross Ange und ein paar von denen ich dann entweder die TV-Ausstrahlungen oder die Bluray-Fassungen am Stück gucken werde, siehe unten. Bei Grisaia no Kajitsu habe ich noch die Hoffnung irgendwann erst einmal die ziemlich gelobte VN zu spielen bevor ich mir danach die Animeumsetzung angucke.

Wird am Stück geguckt-Tier:

  • Psycho Pass S2
  • Gundam Build Fighters Try
  • Terra Formers (uncut)

Nerawareta Gakuen Teaser

Nerawareta Gakuen Teaser

Inzwischen zwar schon nicht mehr ganz taufrisch, aber da ich selber gerade erst drauf gestoßen bin dachte ich mir ich könnte den Nerawareta Gakuen Teaser mal ins Blog stellen. Soweit ich in Erfahrung bringen konnte wird das ganze animiert von Studio Sunrise, die Handlung basiert auf einem japanischen Kinderbuch und auf der offiziellen Webseite und im Trailer wird supercell erwähnt, also wird der gute Ryo wohl mindestens einen Track beisteuern.