Sehenswerte Animes diese Season

Durarara!! Folge 2 – Ein Wort: Hammer

Wie der Titel schon sagt, will ich kurz meine Meinung dazu abgeben, was man diese Seasonnicht verpassen sollte, bei welchen Serien man einen Blick riskieren kann und um welche Serien man einen möglichst großen Bogen machen sollte. Etwas mager ist die Ausbeute diesmal schon, aber wenn man genau hinguckt kann man doch die eine oder andere Perle darunter entdecken. Weiterlesen

Hanamaru Kindergarten – Gainax ist zu weit gegangen

Ich popp unsern Lehrer, bin schwanger, heirate und schmeiss die Schule lolkthxbye

Ich schau nun seit circa zehn Jahren Anime und habe in dieser Zeit auch eine Menge davon gesehen, darunter alles mögliche an Schund und aus so ziemlich jedem Genre. Vor allem aufgrund der Moè Entwicklung der letzten Zeit bin ich und generell wohl jeder Anime guckt auch an Sendungen mit Mädchen aus der Mittel- und Oberstufe im Mittelpunkt, manchmal auch noch jüngere aus der Grundschule, vertraut, egal welches Genre die Serie jetzt gerade hat. Aber Hanamaru Kindergarten schiesst jetzt echt den Vogel ab mit kleinen Mädchen die gerade in den Kindergarten gekommen sind. Das ist noch nicht der Punkt an dem ich mich zu Wort melden würde, wenn es sich denn um eine Sendung an Kinder gerichtet handeln würde oder alternativ eine Comedy/Slice of Life Serie wäre. Aber so ist es ja nun leider nicht. Ein Missverständnis, dass ein Kindergartenlehrer eines der Mädchen angebaggert haben soll, eine Mutter die: 1. ihren Lehrer geheiratet hat und das 2. während sie noch zur Schule ging und 3. diese dann abgebrochen hat weil sie 4. von ihm Schwanger war und 5. ihre kleine Tochter aufmuntert doch auch ihren Kindergartenlehrer zu heiraten. Und besagte Tochter verliebt sich dann auch noch in ihren Lehrer. Und das war erst Folge 1…

Da von hartem Tobak zu sprechen ist fast schon eine Untertreibung. Und ich lasse auch nicht die Argumente gelten, dass das ganze überspitzt dargestellt sein soll oder alternativ die Mutter das mit ihrer Aufforderung an ihre Tochter nicht ernst gemeint hat oder die ganze Beziehung per se unrealistisch und daher nicht ernst zu nehmen sei. Denn zweifelsohne wird dieser Aspekt im Mittelpunkt der Serie stehen, viele Figuren werden die Beziehung ob nun realistisch oder nicht im Kontext der Serie als echt auffassen und das Hinterlässt bei mir mehr als ein ungutes Gefühl.

Ich will mich weiß Gott nicht zum Moralapostel aufspielen, aber irgendwo muss meine ich auch mal eine Grenze gezogen werden. Wenn in Anime XYZ sich irgendein Mädchen aus der Mittelstufe meinetwegen in einen Jungen von einer anderen Schule verliebt nur um ein Beispiel zu benennen und die Serie dann unter anderem davon Handelt dann ist das in Ordnung, denn im echten Leben ist es genau so, aber sowas über richtige Kinder? Und ich verwahre mich der etwaigen Unterstellung ich würde da in die Serie da einen unrüchigen sexuellen Bezug andichten wo keiner sei: Wer diese Folge gesehen hat und das „normal“ findet, ist meinen Augen selber alles andere als „normal“.

Erster Eindruck: The Sacred Blacksmith

The-Sacred-Blacksmith

Wenn man dem Bild trauen darf gibt es vier Hauptcharaktäre, nicht alle davon sind in Folge 1.

Wow, ich muss ehrlich gestehen ich war von der ersten Folge von The Sacred Blacksmith richtig Überrascht. Und zwar im positiven Sinne. Zwar kann man zur Geschichte noch nicht viel sagen -Fantasy als Ausgangspunkt ist schon mal nett- aber irgendwie hat der Zeichenstil mich vollkommen vereinnahmt. Dazu passte dann auch dass alles sehr detailliert und die Szenen mit Bewegung butterweich waren. Auch geben Cecily, Luke und Lisa interessante Charaktere ab, einzig mit der Einschränkung, dass ich bei Cecily ihren Ehrgeiz und ihren Familienstolz zwar schätze, aber der leichte Tsundere-Ton ist meiner Meinung nach überflüssig gewesen. Aber es geht heute anscheinend nicht mehr ohne.

Urteil: 4 / 5

Erster Eindruck: To Aru Kagaku no Railgun

Index

Tjaha, keine Jugendfreigabe. Was soll man da noch sagen? Immer diese Zensur…

To Aru Majutsu no Index lief Anfang letzten Jahres und enttäuschte trotz einer geschriebenen Vorlage enorm, denn die Handlung war nicht nur schlecht sondern grottig und das ist gerade wenn im Anime fast die gesamte Zeit geredet wird besonders schlecht. Zusätzlich waren einem die beiden Hauptcharas auch nicht sonderlich charismatisch, eigentlich waren nur Biribiri und ihre kleine Yurifreundin halbwegs interessant. Glücklicherweise sah das auch J.C. Staff so und hat keine Fortsetzung sondern eine Spin-Off Serie mit Misaka Mikoto und Shirai Kuroko im Mittelpunkt gemacht. Nach Folge eins weiss man bereits was man den Rest der Serie bekommen wird, ein bisschen Fanservice hier, eine Story die sich hoffentlich nicht all zu ernst nimmt und recht gute Animation. Was man nicht erwarten darf ist großartig Charakterentwicklung oder Tiefgang irgendeiner Art. Auf jeden Fall macht es allemal mehr Spaß den beiden zuzugucken als Touka und Index.

Urteil: 3,5/5

Erster Eindruck: Kämpfer

Kämpfer

Als Mann hat Natsuru keine guten Karten bei den Mädels. Na dann eben Gender Bender.

Mein Gott Japan. Wie kann man auf die Idee für solch einen Anime kommen? Null Prozent Plot (alle haben Ringe, verwandeln sich mit Geschlechts- oder Persönlichkeitswechsel in Kämpfer und kämpfen einfach dem Selbstzweck willens miteinander), generische Charakterdesigns, schlechte Witze, schlechter Fanservice, mittelmäßige Animation und das Opening deutet an, dass alles wohl auch noch auf einen Harem hinausläuft… Und dann endet Folge 1 auch noch mit einem echt unterirdischen Cliffhanger. Trotzdem hatte der Anime auch was für sich. Folge 1 war rasant, das Konzept mit dem Geschlechts- und Persönlichkeitswechsel könnte sich noch als recht amüsant herausstellen und irgendwie hat es mich dann doch interessiert wer gegen wen kämpft, also wer wohl auf der gleichen Seite ist. Kämpfer scheint man damit getrost ignorieren zu können, ich werd mir aber zur endgültigen Urteilsbildung noch ein bis zwei weitere Folgen angucken.

Urteil: 2/5