Neon Genesis Evangelion 1.11 und 2.22 deutsch auf BluRay

Wie Ulrik auf affenheimtheater schreibt werden im Juli diesen Jahres sowohl der erste als auch der zweite NGE Film in der längeren Version auf deutsch erscheinen. Nicht übel wenn man bedenkt, dass der Film noch vor ein paar Monaten hierzulande im Rahmen des Asia Filmfestivals im Kino lief und selbst in Japan erst im Mai auf BluRay erscheinen wird.

Und wo ich gerade beim Thema bin kann ich ja auch noch mal auf die Halo Legends BluRay hinweisen die am 16. Februar erscheint und wohl ähnlich zur Animatrix sein wird. Außerdem wird Ende des Jahres bei unseren Nachbarn auf der Insel auch Karas auf einer BluRay rauskommen. Das alles gibt es natürlich auch auf DVD und so dürfte für jeden was mit dabei sein.

Evangelion 2.0 in Berliner Kino

Interessant für alle die in Berlin oder Umgebung leben: Evangelion 2.0 You can (not) Advance wird am 14.11. um 18.00 Uhr im UCI Kino Zoo Palast laufen, Eintritt ist 5€. Karten kann man hier bestellen, Infos gibt es hier. Der Film läuft wenig überraschend mit japanischer Tonspur und englischen Untertiteln. Hätte ich nicht eine Anfahrt von mehreren hundert Kilometern, würd ich mir das auf jeden Fall anschauen…

CCCP – Combined Community Codec Pack

cccp

Na, ob das nicht ein bisschen viel versprochen ist?

Heute ist knapp ein Jahr nach dem letzten Release endlich die neuste Version des Combined Community Codec Packs mit dem zum Datum passenden Codenamen „Nein Nein Nein“ erschienen. Die neuste Version vom de facto Standardcodecpack der Animeszene und gleichzeitig inoffiziellem Matroska-Codecpack bringt neben aktualisierten Versionen von allen beinhalteten Komponenten nun auch Windows 7 Unterstützung, neue ffdshow-Filter und (experimentellen) Multicore-Support. Angesichts der Anzahl der Änderungen und der Dauer seit dem letzten Release durchaus eine Meldung wert, da man die Seite ja auch nicht gerade täglich nach neuen Versionen absucht.

Inglorious Basterds – Eine Anekdote…

Gestern war ich samt meiner Freunde im neusten Tarantino und jeden Augenblick sollte der Film nach einer gefühlten halben Stunde schlechter Filmtrailer losgehen. Und das tat er dann auch. Haha, drei verschiedene Schriftarten in den Filmcredits, dieser Tarantino. Um jeden Preis anders sein und auffallen. Und dann gings auch schon los. Aber ohne Ton. Aber klar die reden ja alle nur französisch und schliesslich ist alles untertitelt. Ton setzt bestimmt ein sobald der erste Schuss fällt. Kennt man ja alles.

Nach einer viertel Stunde wurde es dann doch ein bisschen seltsam. Nur Gerede – in Form von Untertiteln – kein Geballer und vor allem kein Ton. Der Saal ist schon leicht unruhig, aber keiner will rausgehen. Schließlich ist man doch zumindest im Geiste kultivierter als diese Amerikaner die bei Death Proof in den US-Kinos schaarenweise zur Kasse gelaufen sein sollen um sich über die Filmqualität zu beschweren. Diese Nichtsblicker. Man selber ist da ja ganz anders. Lässt Tarantinos grenzgeniale Art und Weise mit dem Medium Film umzugehen auf sich wirken… Bis dann auf einmal der Film anhällt, die Saalbeleuchtung an geht und eine Kinomitarbeiterin reinkommt, dass es Probleme mit dem Ton gäbe. Aha. Und wenige Minuten später ein Déjà-vu, diesmal mit Ton. Und was soll ich sagen? Mit Ton war der Film wirklich besser.

20th Century Boys – Live Action Film

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Ein Freund, ein guter Freund…

Am 21. August 2008 erstmals in Paris zu sehen, wenn man Wikipedia trauen darf, ist der Live Action Film zum Kultmanga 20th Century Boys von Naoki Ursawa (Pluto, Monster) jetzt auch in Japan auf DVD erhältlich. Ganze zwei Stunden und zweiundzwanzig Minuten geht der Film, der trotzdem nur einen Teil der Handlung der 22+2 Mangabände wiedergibt. Viele Szenen aus der Jugend der 9 Helden und Freund sind weggefallen und auch in der Zeitachse um 1999 wurde ein bisschen was zusammengestrichen. Trotzdem ist es erstaunlich, wie dicht der Film am Manga bleibt.

Besonders hervor sticht auch der Cast, bei dem alle Figuren sehr treffend besetzt sind. Wer den Manga gelesen hat wird sofort erkennen wer wer ist, so ähnlich sehen die Schauspieler den Mangacharakteren. Absolutes Highlight meiner Meinung nach sind die bösen Zwillinge in der Grundschulzeit, die förmlich dem Manga entsprungen wirken. Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Zwei große Kritikpunkte muss sich die Live Action von 20th Century Boys gefallen lassen. Zum einen die arg hölzerne Performance der Kinder als junge Versionen von Kenji & Co. und das im Gegensatz zum Manga nicht so richtig dieses Gefühl der Hoffnungslosigkeit vor dem Übermächtigen Gegner Freund aufkommt. Trotzdem kann man sich auf den zweiten Teil freuen, der nach den Ereignissen der blutigen Neujahrsnacht von 2000 mit Kanna im Jahre 2014 spielt.