Das Ende von: Spice & Wolf Season 2

spicywolf

Nicht nur Ryuk aus Death Note mag Äpfel, denn Äpfel sind gesund!

Traurig, wenn einer der besten Anime der letzten Jahre zu Ende geht. Sei es nun die erste oder zweite Staffel von Spice & Wolf ich habe mich immer auf jede Folge gefreut. Komplexe, mehrdimensionale Charaktere, unvorhersehbare Wendungen, hervorragende Animation, ein unvebrauchtes Setting, interessante Gespräche und vor allem zwei liebenswerte Hauptcharaktere sind die Essenz gewesen die Spice & Wolf so großartig gemacht haben. Und das Ende hatte auch einiges zu bieten: Betrug und Verrat, Handgreiflichkeiten, Aufstände und es gab endlich die Liebeserklärung von Lawrence an Horo, zusammen mit einem Kuss. Da schmerzt es nur halb so sehr, dass man doch irgendwie mittendrinne aufgehört hat. Aber das macht Hoffnung auf eine dritte Staffel. Wünschenswert wäre es auf jeden Fall.

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Das Ende von: Tears to Tiara

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Eigentlich sind vom Cast nur Octavia und Morgan nicht nervig

Nun ist auch endlich nach ganzen 26 Folgen der Underwater Ray Romano-Klon um und das dürfte auch besser so sein. Angefangen als durchschnittlicher Fantasyanime mit überdurchschnittlicher Animation und Soundtrack, liess Tears to Tiara in der zweiten Hälfte, was die Story angeht enorm nach und das wo das generell schon die schwäche der Serie war wie es so oft bei Animeumsetzungen von Erogames ist. Viele totlangweilige und nutzlose Rückblenden, dummes Galber von so ziemlich jedem Protagonisten und eine generelle Ziellosigkeit mündeten dann in einem Endkampf, der einen irgendwo nicht mehr so wirklich interessierte. Nett waren noch die Gurren Lagann Referenzen, wenn es denn welche waren („Glaub an dich“ und direkt danach „Was glaubt ihr wer ich bin?“ und noch mehr) – vielleicht les ich da aber auch zuviel rein. Wenigstens war dann doch die letzte Folge recht actionreich und hat die Story abgeschlossen. Auch wenn ich mir in Sachen Beziehungen und deren Entwicklung ein bisschen mehr versprochen hatte.

Das Ende von Saki

Saki

Da haben sich zwei gefunden

Hierzu kann man weiß Gott wirklich nicht viel zu schreiben. Da Saki auf einem Manga basiert, der immer noch läuft, war klar, dass die Story leider keinen richtigen Abschluss finden würde und praktisch mittendrin aufhören würde. Aber zum Glück ist der Zeitpunkt relativ gut gewählt, die Präfekturmeisterschaften sind erledigt und direkt vor Beginn der Landesmeisterschaften ist Schicht. Die letzte Folge war dann noch gleich 3 in einem: 1. Ein Wiedersehen aller liebgewonnenen Charaktere aus den letzten Folgen, 2. Ein Stück weit Fanservice mit dem Onsenbesuch und der de facto Klarstellung, dass Saki und Nodoka jetzt ein Paar sind und 3. ein kleiner Vorgeschmack auf das, was denn da wohl noch kommen mag. Beziehungsweise es ist zu hoffen. Denn Saki war wirklich Prima und hat beim 2ch Ratin zurecht den zweiten Platz eingenommen. Es ist nur leider mehr als fraglich ob denn da noch jemals eine zweite Staffel kommen wird, selbst wenn die DVD und BluRay Verkäufe erfolgreich sein sollten, da Gonzo ja bereits vor einiger Zeit die meisten Mitarbeiter aus dem Bereich Anime entlassen hat und sich noch weiter auf andere Geschäftsbereiche konzentrieren will. Man kann also nur hoffen.

Das Ende von Canaan

canaan

Gut gegen Böse. Beziehungsweise andersherum. Nun vorbei. Wer wohl gewonnen hat…

Man könnte erwarten, dass ich mich an dieser Stelle lieber über Bakemonogatari auslasse wo gerade die vorerst letzte Folge über die japanischen TV-Bildschirme flimmerte, aber das hebe ich mir für später auf, wenn die Serie mit Folge 15 wirklick komplett ist. Also lieber ein paar Worte zu Canaan, das auch gerade zu Ende ging. Wie wir alle wissen, wurden die Erwartungen die so ziemlich jeder nach der recht imposanten ersten Folge hatte nicht ganz erfüllt, trotzdem eine eher überdurchschnittliche Serie, wenngleich auch eher wegen der Animation als der Story. Leider hat sich dieser Unterschied zwischen Animationsqualität und Storygüte auch durchs Ending gezogen. Denn eigentlich war es ein Ending ganz nach meinem Geschmack, der Bösewicht wurde 15 Minuten vor Schluss besiegt, man hatte also noch genug Zeit von Seiten der Story her alles in trockene Tücher zu kriegen und ausklingen zu lassen. Also nichts was überstürzt wirkt und außerdem war das Ende auch weitestgehend abgeschlossen, dick Pluspunkte! Bei den meisten Animes ist das leider nicht der Fall.

Aber war es notwendig, dass Canaan und Maria sich nach dem Showdown sich nicht mal mehr sehen und direkt getrennte Wege gehen? Ich weiss, ich hab damals bereits bei Aria darüber gemeckert, dass am Ende alle auseinandergehen. Und ich habe zugegebener Maßen auch kein Yuri-Ending erwartet, aber hey nach alledem nicht mal voneinander verabschieden? Und das alles wird damit gerechtfertigt, dass Maria am Ende begreift, dass sie gehen muss, weil sie sonst nicht mit Canaan auf einer Stufe stehen kann, weil diese sie immer beschützen muss etc. pp. Naja. Vielleicht nur meine persönliche Empfindung, aber da hätte man auch was anderes mit den Figuren machen können. Und dass Alphard am Ende überlebt hat… hm, wirklich not getan hat das auch nicht, wirkte eher so als ob man sich die Option auf eine Fortsetzung offen halten wollte. Alles in allem ein Ende wie es zu der Serie dann doch gepasst hat: Ganz gut, aber nicht berauschend.