Erster Eindruck: Nabari no Ou

Rokujo kann seine eigene Kraft nicht unter Kontrolle halten

Rokujo Miharu ist bis auf seine sehr unschuldige Erscheinung ein normaler Teenager und Schüler. Zumindest solange bis er von seinem Lehrer und einem Klassenkollegen erfährt, dass es auch heutzutage noch Ninjas in der Gesellschaft gibt und diese allesamt hinter ihm her sind. Denn ohne es zu wissen ist Rokujo der Träger der Shinrabanshou, der stärksten Ninjatechnik die es gibt. Doch auch wenn sein Leben in jetzt in Gefahr ist, wo dies auch andere Ninjas erfahren haben, weigert er sich wehement seinen bisherigen Lebensstil aufzugeben. Sowas wie Nabari no Ou ist eine angenehme Überraschung. Warum? Weil einfach alles passt und stimmig ist. Zum einen wartet der Anime mit detailreichen und differenzierten Charakterdesigns auf, einer Animationsqualität auf Soul Eater-Niveau, einem träumerischen orchestralen Soundtrack und nicht zu guter Letzt einer Handlung die das Potential hat die Serie auf hohem Niveau zu tragen. Sowas macht Spaß, davon will man mehr.

Urteil: 4,5 / 5

Erster Eindruck: Golgo 13

Seine Gegner hatten nie eine echte Chance…

Golgo 13 ist der Tarnname für einen der besten Scharfschützen der USA. Doch arbeitet er nur gegen Cash für die Regierung und Co. und ist selber allem Anschein nach auch nicht was man einen Saubermann nennen würde. Natürlich geht es darum, wie Golgo 13 Horden von Ganoven abballern wird und um seine eigene Geschichte. Vom Genre her ist Golgo 13 damit eindeutig Seinen. Schade ist, dass das für einen Anime interessante Konzept so dürftig vom Manga adaptiert wurde. Grösstenteils detailarme Standbilder und billige CG-Effekte bei z.B. Autos zeugen von einem sehr beschränkten Budget. Bleibt die Story und die Charaktere die den Anime noch retten können. Aber während man zum weiteren Verlauf der Geschichte noch nichts sagen kann, kommen zumindest in der ersten Folge alle Charaktere übermäßig Klischeehaft rüber.

Urteil: 2,5 / 5

Erster Eindruck: Wagaya no Oinari-sama

Foxgirl in traditioneller japanischer Priesterinnentracht? Jabb!

Vor nicht all zu langer Zeit waren Animes mit tsunderen Hauptcharakteren in. Aktuell scheinen Animes mit Foxgirls der letzte Schrei zu sein. Denn mit Wagaya no Oinari-sama läuft bereits der zweite Anime der sich um eines dieser possierlichen Geschöpfe dreht diese Saison an. Der elfjährige Tooru und sein sechzehnjähriger Bruder Noboru haben ein Problem. Aufgrund ihrer Abstammung von einer Priesterfamilie werden sie von bösen Geistern und anderen Erscheinungen heimgesucht. Doch Rettung naht in Form des Foxgirls Kuugen, welche eigentlich ein Schutzgeist der Familie ist und damit kann das Abenteuer denn auch gleich losgehen. Die erste Folge war interessant genug um Lust auf mehr zu machen, hatte für einen Anime sogar verhältnismäßig realistische Charaktere a la Kurenai und ich bin gespannt auf die nächste Folge. So wie es sein soll.

Urteil: 4 / 5

Erster Eindruck: Soul Eater

Maka mit ihrer seelenfressenden lebendigen Klinge

Das wurde aber auch Zeit. Endlich mal wieder ein Anime mit einer verschwenderischen Animationsqualität, einem skurrilen Setting und trotz seiner Shonenabstammung akzeptablen Plot. Vor allem wie geschmeidig alles animiert ist, herrlich. Ein Traum. Die Charaktere sind bis jetzt noch ziemlich uninteressant, aber da besteht noch Raum und Hoffnung auf Entfaltung. Am besten gefällt mir noch der Todesgott. Yeah ein abgedrehter Typ mit ner lächerlichen Maske. Visuell und von den Charakteren her ist also alles in Ordnung, bleibt die Story. Und da kann man gespannt sein ob die Serie ihre Shonenwurzeln hinter sich lassen kann? Leider nicht denke ich, da Folge eins den Grundstein für hundert Kämpfe gegen x-beliebige Gegner legt. Trotzdem macht Soul Eater spaß. Und Lust auf mehr.

Urteil: 4 / 5

Erster Eindruck: Kamen no Maid Guy

Ein typisches Dienstmädchen…

Kamen no Maid Guy ist ein weiterer Butler-Comedy-Anime, beschreitet dabei aber neue Wege. Denn ihrem äusserst vermögendem Großvater liegt viel an seiner siebzehnjährigen vollbusigen Enkelin Naeka. Diese lebt, da die Eltern unauffindbar sind, alleine mit ihrem Bruder in einem großen Haus und damit Naeka auch trotz möglicher Anschlagsversuche ein erbfähiges Alter erreicht schickt Opa mal eben zwei Dienstmädchen zu den beiden. Wobei das so nicht ganz stimmt, denn eines von den beiden „Dienstmädchen“ ist ein hühnenhafter riesiger biestgleicher und maskierter Kerl ohne jede Form von Etikette oder Anstand. Und so haben Naeka und ihr Bruder weniger mit Anschlägen auf ihr Leben als vor allem mit ihrem verrückten „Maid Guy“ zu kämpfen. Das ganze hat seine Momente, wirkt aber jetzt nicht wie etwas absolut neues. Auch ist die Animationsqualität mal wieder leider nur zweitklassig und die Charaktere eindimensionale Stereotypen. Nett anzusehen ist Kamen no Maid Guy aber doch irgendwo.

Urteil: 3 / 5

Erster Eindruck: Allison and Lillia

Allison in Uniform

Allison and Lillia ist ein realistisch gehaltener Abenteueranime vom Schlage Nadia – Secret of the Blue Water. In einer alternativen Welt die in der Epoche von Propellor-Doppeldeckern und angespannten Verhältnissen zwischen zwei großen Machtblöcken angesiedelt ist, leben die beiden Tennager Allison und Wil. Während die gut aufgelegte und spontane Allison dem Militär beigetreten ist, geht Wil noch zur Schule wo er dank seines guten Gedächtnis und guten Leistungen dem Alltag recht sorglos begegnen kann. Solange zumindest bis Allison eines Tages zu Besuch kommt, die beiden einen mysteriösen alten Mann der seltsame Geschichten erzählt treffen und dann Kopf über Hals in das größte Abenteuer ihres Leben stürzen. Am Anfang scheint es als wäre Allison and Lillia ein Slice of Life Anime, doch gegen Ende von Folge 1kommt immer mehr Bewegung in die Sache. Die Animation, vor allem der Detailgrad, ist leider nicht wirklich bestechend, um nicht zu sagen spartanisch bis karg. Das wird aber wieder reingeholt über die insgesamt gelungene Bildkomposition und den wirklich stimmigen orchestralen Soundtrack. Insgesamt wirkt die erste Episode sehr viel versprechend und abgesehen von der nicht wirklich überragenden Animationsqualität bekommt man doch eine Menge Lust auf mehr.

Erster Eindruck: 4 / 5

Erster Eindruck: Blassreiter

Sieht nicht nur beknackt aus, ist auch beschissen

Da denkt man so schlimm wie der Trailer kann die eigentliche Sendung ja nicht werden und dann sowas. Eine CG-Orgie sondergleichen, die alles nur nicht hübsch anzuschauen ist, langweilige Charaktere und eine Story wie sie trashiger nicht mehr sein kann. Ein alternatives Deutschland hat Probleme mit Menschen die sich aus unerklärlichen Gründen in Cyborgzombies verwandeln. Doch damit nicht genug, können diese sich auch noch mit Autos und Motorrädern verschmelzen. Aber es scheint noch Hoffnung zu geben, denn Rennfahrerlegende Gerd Frenzen kann sich seit er eine illegale Droge genommen hat auch in einen von Ihnen verwandeln… Das klingt beinahe wie eine US-Superheldencomic Geschichte, nur das es noch viel schlechter ist. Urteil: 0 / 5

Erster Eindruck: Special A

Quietschbunt und quietschfidel

Normalerweise würde Special A nicht besonders im Animerallerlei herausstechen, doch nach dem ganzen Mist, der bisher diese Season rausgekommen ist, da ist auch ein durchschnittlicher Anime mal eine gelungene Abwechslung. Anzusiedeln ist Special A wohl irgendwo zwischen Ouran Host Club, Gokujou Seitokai und der üblichen Love-Comedy. Im Mittelpunkt der Serie steht Hikari, welche mit überragenden sportlichen und sonstigen schulischen Fähigkeiten zu glänzen weiss. Sie gehört zur „Special A-Class“, eine besondere Klasse ihrer Schule in der nur die sieben besten Schüler sind, die ihre eigene Schuluniform, ihr eigenes Gebäude etc. haben. Wie man es halt auch von jeder normalen Schule kennt… Jedenfalls schafft sie es trotz ihrer überragenden Fähigkeiten nie ganz Takashima, dem besten Schüler der Special A, das Wasser zu reichen und fordert ihn permanent zu diversen Wettkämpfen auf um ihn endlich mal zu besiegen. Doch man merkt schnell dass das nicht alles ist was zwischen den beiden vor sich geht. Damit ist Special A zumindest nett anzuschauen und dank anständiger Umsetzung bleibt es erst auch mal auf meiner to watch Liste.

Urteil: 3 / 5