Erster Eindruck: Kamen no Maid Guy

Ein typisches Dienstmädchen…

Kamen no Maid Guy ist ein weiterer Butler-Comedy-Anime, beschreitet dabei aber neue Wege. Denn ihrem äusserst vermögendem Großvater liegt viel an seiner siebzehnjährigen vollbusigen Enkelin Naeka. Diese lebt, da die Eltern unauffindbar sind, alleine mit ihrem Bruder in einem großen Haus und damit Naeka auch trotz möglicher Anschlagsversuche ein erbfähiges Alter erreicht schickt Opa mal eben zwei Dienstmädchen zu den beiden. Wobei das so nicht ganz stimmt, denn eines von den beiden „Dienstmädchen“ ist ein hühnenhafter riesiger biestgleicher und maskierter Kerl ohne jede Form von Etikette oder Anstand. Und so haben Naeka und ihr Bruder weniger mit Anschlägen auf ihr Leben als vor allem mit ihrem verrückten „Maid Guy“ zu kämpfen. Das ganze hat seine Momente, wirkt aber jetzt nicht wie etwas absolut neues. Auch ist die Animationsqualität mal wieder leider nur zweitklassig und die Charaktere eindimensionale Stereotypen. Nett anzusehen ist Kamen no Maid Guy aber doch irgendwo.

Urteil: 3 / 5

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Erster Eindruck: ToLoveRu

Zensur bei der TV Ausstrahlung nervt

Beim schauen von ToLoveRu hatte ich ein Déjà-vu. Ich hätte schwören können, dass ich gerade zum zweiten mal die erste Folge von Kanokon gucke. Nunja fast. Zwar steht diesmal auch Fanservice und dergleichen im Vordergrund doch gibt es einige kleinere Unterschiede, welche fast alle zum Nachteil von ToLoveRu ausfallen. Und zwar wird diesmal der Waschlappen von Hauptcharakter nicht von einem Foxgirl, sondern von einem weiblichen Alien heimgesucht. Was prinzipiell ja nicht schlecht sein muss, harpert hier aber gewaltig an der Umsetzung. Das Szenario wirkt selbst für dieses Genre unoriginell und abgedroschen, die Animationsqualität und der „Sound“, wenn man dieses Gedudel denn so bezeichnen darf, sind drittklassig, es scheint ausserdem der letzte Anime im Zeitalter von Breitbildfernsehern und -monitoren zu sein der noch in 4:3 ausgestrahlt wird. Aber absolut unverzeilich ist, dass die TV version geschnitten und zensiert ist. Wenn man aus einem eh schon unterdurchschnittlichen Fanserviceanime den Fanserviceanteil rausschneidet, weswegen sollte man ihn gleich nochmal gucken?

Urteil: 1,5 / 5

Erster Eindruck: Kanokon

Ja sie zieht tatsächlich gerade ihren Rock hoch

Typische Vorraussetzungen für einen Fanservice Anime: Kouta ist ein zu klein geratener Junge, aber aus irgendeinem Grund hat sich die schöne und ältere Chizuru in ihn verguckt. Doch wie es der Zufall so will scheint sie nicht das einzige Mädchen zu sein, das etwas für Kouta über hat. Was das ganze dann doch etwas aus dem Einheitsbrei hervorhebt ist die Tatsache, dass Chizuru in Wirklichkeit ein Fuchsgeist ist, ein Fuchmädchen inklusive Fuchsohren und Schwanz in ansonsten Menschengleicher Erscheinung und das es ausser ihr noch weitere besondere Personen an der Schule zu geben scheint. Auch wenig schaden tut der Grad der Freizügigkeit der Präsentation – bei einem reinen Fanserviceanime ja das A und O- da es hier keine Zensur seitens der TV Station oder den Produzenten zu geben scheint. Einzig in ein bis zwei könnte man sich denken, dass die DVD Version etwas anderes zeigt. Was bleibt ist eine Menge Fanservice, aber nach mehr sieht es im Moment nicht aus.

Urteil: 3 / 5