Hoshi o Ou Kodomo – Children Who Chase Lost Voices from Deep Below

Japanischer Hoshi o Ou Kodomo Trailer

Endlich ist Makoto Shinkais neustes Werk nach The Place Promised in Our Early Days und 5 Centimeters per Second in Japan draußen und überrascht gleich zu Anfang mit einer Spielzeit von knapp zwei Stunden. Erfreulich, da die vorherigen Filme teils deutlich kürzer ausgefallen sind. Erfreulich auch, weil Hosi o Ou Kodomo eine wirklich unverbrauchte Abenteuergeschichte ohne viele Längen erzählt. Ungewöhnlich ist die Kombination aus einem Erwachsenen und einer Schülerin als Protagonisten, aber so hebt der Film sich erfreulich von gängigen Konventionen ab.

Bestechen tut der Film durch die bei Shinkais Filmen gewohnte hohe Animationsqualität und Hintergründe, den super abgemischten orchestralen Soundtrack und die erwähnte unverbrauchte Story welche komplett ohne Längen auskommt. Der Film macht auf jeden Fall Spaß beim gucken, hat allerdings auch ein paar kleinere negative Seiten. Unter der langen Spieldauer scheint der Detailreichtum etwas im Vergleich zu z.B. 5 Centimeters per Second gelitten zu haben und die Adventurestory mit Erwachsenen-Kind Kombi ist interessant, aber zu komplex als das man in einem zwei Stunden Film eine Beziehung zu den Charakteren herstellen kann und hat leider auch zwei leicht nebeneinander laufende Handlungsstränge welche beide für sich genommen ein bisschen zu kurz kommen zu Folge.

Trotzdem ein prima Film, wenngleich nicht gleich mit Klassikercharakter. Trotzdem der bisher beste Shinkai nach 5 Centimeters per Second und auf jeden Fall mehr als sehenswert.

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Deutscher Arrietty-Kinotrailer

Deutscher Arrietty-Kinotrailer

Oben zu sehen ist der deutsche Kinotrailer von Ghiblis Karigurashi no Arrietty. Und hier gibt es eine Liste aller Kinos in denen der Film anläuft. Kinostart ist der 02. Juni, also relativ bald.

Da der Film leider in meiner Stadt nicht anlaufen wird warte ich die BluRay-Veröffentlichung ab…

(via Otakutimes.de)

The Rebirth of Buddha

The Rebirth Of Buddha

Mr. Fabulous himself

Ich hatte keine Ahnung worauf ich mich beim Animefilm The Rebirth of Buddha einlasse. Anfangen tut dieser wie ein Mysterythriller mit Liebesfilmbeigaben. Aber spätestens nach einem Drittel merkt man hier stimmt was nicht. Denn es gibt wenig Charakterinteraktion und auch die Handlung kann man vollständig in ein bis zwei Sätzen zusammenfassen. Aber worum geht es denn dann die ganze Zeit in diesem Film, der immerhin zwei Stunden Laufzeit hat?

Zum größten Teil um die Lehren des Buddhismus. Und das ist durchaus wortwörtlich zu verstehen, denn teilweise passiert nichts anderes als dass ein Charaktere für mehrere Minuten Monologe über die Werte, Lehren, etc. des Buddhismus hält – und zwar immer in der Form von Predigten. Um es auf den Punkt zu bringen: The Rebirth of Buddha ist nichts anderes als ein Missionierungsfilm. Schön bunt angestrichen in HD, mit kinoreifen Animationen und mit einer Liebesgeschichte garniert, aber doch inhaltlich anspruchslos, teilweise geradezu dröge und ohne jegliche Spannung oder Intensität.

Neon Genesis Evangelion 1.11 und 2.22 deutsch auf BluRay

Wie Ulrik auf affenheimtheater schreibt werden im Juli diesen Jahres sowohl der erste als auch der zweite NGE Film in der längeren Version auf deutsch erscheinen. Nicht übel wenn man bedenkt, dass der Film noch vor ein paar Monaten hierzulande im Rahmen des Asia Filmfestivals im Kino lief und selbst in Japan erst im Mai auf BluRay erscheinen wird.

Und wo ich gerade beim Thema bin kann ich ja auch noch mal auf die Halo Legends BluRay hinweisen die am 16. Februar erscheint und wohl ähnlich zur Animatrix sein wird. Außerdem wird Ende des Jahres bei unseren Nachbarn auf der Insel auch Karas auf einer BluRay rauskommen. Das alles gibt es natürlich auch auf DVD und so dürfte für jeden was mit dabei sein.

Evangelion 2.0 in Berliner Kino

Interessant für alle die in Berlin oder Umgebung leben: Evangelion 2.0 You can (not) Advance wird am 14.11. um 18.00 Uhr im UCI Kino Zoo Palast laufen, Eintritt ist 5€. Karten kann man hier bestellen, Infos gibt es hier. Der Film läuft wenig überraschend mit japanischer Tonspur und englischen Untertiteln. Hätte ich nicht eine Anfahrt von mehreren hundert Kilometern, würd ich mir das auf jeden Fall anschauen…

Inglorious Basterds – Eine Anekdote…

Gestern war ich samt meiner Freunde im neusten Tarantino und jeden Augenblick sollte der Film nach einer gefühlten halben Stunde schlechter Filmtrailer losgehen. Und das tat er dann auch. Haha, drei verschiedene Schriftarten in den Filmcredits, dieser Tarantino. Um jeden Preis anders sein und auffallen. Und dann gings auch schon los. Aber ohne Ton. Aber klar die reden ja alle nur französisch und schliesslich ist alles untertitelt. Ton setzt bestimmt ein sobald der erste Schuss fällt. Kennt man ja alles.

Nach einer viertel Stunde wurde es dann doch ein bisschen seltsam. Nur Gerede – in Form von Untertiteln – kein Geballer und vor allem kein Ton. Der Saal ist schon leicht unruhig, aber keiner will rausgehen. Schließlich ist man doch zumindest im Geiste kultivierter als diese Amerikaner die bei Death Proof in den US-Kinos schaarenweise zur Kasse gelaufen sein sollen um sich über die Filmqualität zu beschweren. Diese Nichtsblicker. Man selber ist da ja ganz anders. Lässt Tarantinos grenzgeniale Art und Weise mit dem Medium Film umzugehen auf sich wirken… Bis dann auf einmal der Film anhällt, die Saalbeleuchtung an geht und eine Kinomitarbeiterin reinkommt, dass es Probleme mit dem Ton gäbe. Aha. Und wenige Minuten später ein Déjà-vu, diesmal mit Ton. Und was soll ich sagen? Mit Ton war der Film wirklich besser.

20th Century Boys – Live Action Film

friend

Ein Freund, ein guter Freund…

Am 21. August 2008 erstmals in Paris zu sehen, wenn man Wikipedia trauen darf, ist der Live Action Film zum Kultmanga 20th Century Boys von Naoki Ursawa (Pluto, Monster) jetzt auch in Japan auf DVD erhältlich. Ganze zwei Stunden und zweiundzwanzig Minuten geht der Film, der trotzdem nur einen Teil der Handlung der 22+2 Mangabände wiedergibt. Viele Szenen aus der Jugend der 9 Helden und Freund sind weggefallen und auch in der Zeitachse um 1999 wurde ein bisschen was zusammengestrichen. Trotzdem ist es erstaunlich, wie dicht der Film am Manga bleibt.

Besonders hervor sticht auch der Cast, bei dem alle Figuren sehr treffend besetzt sind. Wer den Manga gelesen hat wird sofort erkennen wer wer ist, so ähnlich sehen die Schauspieler den Mangacharakteren. Absolutes Highlight meiner Meinung nach sind die bösen Zwillinge in der Grundschulzeit, die förmlich dem Manga entsprungen wirken. Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Zwei große Kritikpunkte muss sich die Live Action von 20th Century Boys gefallen lassen. Zum einen die arg hölzerne Performance der Kinder als junge Versionen von Kenji & Co. und das im Gegensatz zum Manga nicht so richtig dieses Gefühl der Hoffnungslosigkeit vor dem Übermächtigen Gegner Freund aufkommt. Trotzdem kann man sich auf den zweiten Teil freuen, der nach den Ereignissen der blutigen Neujahrsnacht von 2000 mit Kanna im Jahre 2014 spielt.

Film: Sword of the Stranger

Nanashi kommt ganz schön ins schwitzen

Vom Studio Bones stammt der in Japan jetzt auf DVD erhältliche Samurai-Kinofilm Sword of the Stranger. Viele Worte kann man dazu nicht verlieren, denn es handelt sich um einen Klasse Film. Sowohl der Soundtrack als auch die Animation sind über jeden Zweifel erhaben und die Geschichte die sich um einen Jungen, dessen Hund, einen herrenlosen Samurai und Chinesen mit übermenschlichen Kräften dreht ist sowohl unterhaltsam als auch abwechslungsreich. Besonders gefallen hat mir das furiose und actionreiche Finale in dem auch reichlich Blut spritzt. Überhaupt geht dieser Film nicht das geringste bischen geizig mit der roten Körperflüssigkeit her. Umso verwunderlicher, dass die zwischenmenschlichen Entwicklungen und ruhigeren Phasen des Films eher den Eindruck eines harmlosen Kinderfilms erwecken. Solange zumindest bis wieder einmal ein Arm durch die Gegend fliegt. Alles in allem knapp zwei Stunden beste Animeunterhaltung und auf jeden Fall empfehlenswert.

This just in: The News

gurrennews.jpg

Allem Anschein nach bekommt unser aller Lieblingsmechaserie Tengen Toppa Gurren Lagann einen Kinofilm, berichtet zumindest diese Quelle. Da kann man sich nur wünschen, dass da auch was anständiges draus wird und uns kein Serienrecap bevorsteht.

Noch ein bisschen mehr in der Richtung Gerüchteküche kann man wohl die Ankündigung der Akira Realverfilmung ansiedeln. Denn diese soll ab 2009 als Zweiteiler über die Kinoleinwände (der USA) flimmern, wenn man dem Affenheimtheater glauben schenken darf.

Auf eine spezielle Ankündigung warte ich aber bisher vergebens, nämlich die wann 5 centimeters per Second hierzulande erscheint. Denn seit gestern kann man selbigen Film auch in den USA und England erwerben, hierzulande gibt es nocht nicht einmal Gerüchte über eine mögliche Lizenzierung. Persönlich hoffe ich ja immer noch, dass der Film wenn er denn mal endlich erscheint auch auf Blu Ray rauskommen wird. Nachdem dies aber bei The place promised in our early days auch nicht der Fall war, sieht es in der Richtung wohl eher mau aus.