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Hoshi o Ou Kodomo – Children Who Chase Lost Voices from Deep Below

Japanischer Hoshi o Ou Kodomo Trailer

Endlich ist Makoto Shinkais neustes Werk nach The Place Promised in Our Early Days und 5 Centimeters per Second in Japan draußen und überrascht gleich zu Anfang mit einer Spielzeit von knapp zwei Stunden. Erfreulich, da die vorherigen Filme teils deutlich kürzer ausgefallen sind. Erfreulich auch, weil Hosi o Ou Kodomo eine wirklich unverbrauchte Abenteuergeschichte ohne viele Längen erzählt. Ungewöhnlich ist die Kombination aus einem Erwachsenen und einer Schülerin als Protagonisten, aber so hebt der Film sich erfreulich von gängigen Konventionen ab.

Bestechen tut der Film durch die bei Shinkais Filmen gewohnte hohe Animationsqualität und Hintergründe, den super abgemischten orchestralen Soundtrack und die erwähnte unverbrauchte Story welche komplett ohne Längen auskommt. Der Film macht auf jeden Fall Spaß beim gucken, hat allerdings auch ein paar kleinere negative Seiten. Unter der langen Spieldauer scheint der Detailreichtum etwas im Vergleich zu z.B. 5 Centimeters per Second gelitten zu haben und die Adventurestory mit Erwachsenen-Kind Kombi ist interessant, aber zu komplex als das man in einem zwei Stunden Film eine Beziehung zu den Charakteren herstellen kann und hat leider auch zwei leicht nebeneinander laufende Handlungsstränge welche beide für sich genommen ein bisschen zu kurz kommen zu Folge.

Trotzdem ein prima Film, wenngleich nicht gleich mit Klassikercharakter. Trotzdem der bisher beste Shinkai nach 5 Centimeters per Second und auf jeden Fall mehr als sehenswert.