Ersteindruck Tales of Zestiria

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Ich bin mit Tales of Zestiria noch nicht so recht warm geworden, was an vielen Dingen liegt. Auf der technischen Seite haben wir ein Spiel mit Grafik auf PS3 Niveau was sich deutlich durch verwaschenene Texturen und einen niedrigen geometrischen Detailgrad bemerkbar macht. Dazu läuft das Spiel auch auf der PS4 nur mit 30 fps wie Bandai Namco immerhin vorab bekannt gegeben hat. Während dies alles zu erwarten war, da es sich um einen einfachen PS3 Port handelt, so ist trotzdem unverständlich wieso das anisotropic filtering so schlecht ist und auch andauernd Pop-Ups deutlich nerven. Beides Dinge die sehr einfach zu ändern und keinerlei Problem für die PS4 gewesen wären. Überdies auch absolut unverständlich warum das Spiel nur circa 12,5 Gb groß ist, was leider dazu führt dass Zwischensequenzen schlecht komprimiert sind und in gesprochenen Dialogen, z.B. in Skits, andauernd Kompressionsartefakte hörbar sind. Es bleiben immerhin die höhere Auflösung und die (wahrscheinlich) kürzeren Ladezeiten als Vorteil gegenüber der PS3 Version. Weiterlesen

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Die Tales of Zestiria Collector’s Edition

Inhalt der deutschen Collector's Edition von Tales of Zestiria

Inhalt der deutschen Collector’s Edition von Tales of Zestiria

Im Oktober erscheint Tales of Zestiria auch bei uns und was die Veröffentlichung angeht besteht vollumfänglich Grund zur Freude. Bandai Namco hat auf westliche Fans gehört und bringt das Spiel zum einen, neben der PS3, auch für die PS4 raus. zum anderen hat man auch auf Fans der Japanischen Originalsynchros gehört und bringt erstmals einen neuen Tales of-Titel mit dual-audio im Westen raus (super!). Und auch eine Collector’s Edition wird es geben und deren Inhalte wurden gerade angekündigt.

Positiv ins Auge stechen mir dabei die Box, das hübsche extra Steelbook, das Hardcoverartbook und die vier Chibi-Figuren. Zu dem Stück Stoff mit dem Heiligtumsartwork habe ich keine Meinung, aber mehr Inhalt ist ja nie verkehrt. Woran ich mich etwas stoße und negativer sehe ist zunächst der unvollständige Soundtrack (was einem dann als „speziell ausgewählte Musik“ verkauft wird). Das wirkt in meinen Augen immer als ob man nur eine Lightversion bekommt und sich doch bitte noch den gesamten Soundtrack importieren soll. Auch nicht so toll gelöst ist das mit dem DLC. Wenn man ihn schon nicht einfach mit ins Spiel packt, dann doch bitte einfach die Codes mit dem Spiel liefern und nicht erst noch eine Registrierung irgendwo im Internet notwendig machen.

Zuletzt und gleichzeitig der größte und unverständlichste Kritikpunkt ist, dass die OVA anscheinend nur auf einer DVD beiliegt, wo das ohne Probleme auch eine Bluray hätte sein können. Immerhin hat jeder Käufer der Collector’s Edition einen Blurayplayer in Form der PS4. Hier hätte also nichts dagegen gesprochen eine qualitativ deutlich höherwertige Version mitzuliefern.

Aber, wie meine Einleitung hat vielleicht schon durchblicken lassen, ist das alles Meckern auf hohem Niveau. Eine PS3-, PS4- und Steam-Version, dual-audio, Lokalisierung im selben Jahr, eine Special Edition, Vorbestellerboni und eine Collector’s Edition mit vielen tollen Extras. Da kann man eigentlich wirklich kaum noch meckern, sondern sich nur noch freuen 😀

Ersteindruck Tales of Hearts R

Unterhaltsames Geplänkel

Wie jedes Tales of machen auch in Hearts R die Skits einen wesentlichen Teil des Charmes aus

Nach zwölf Stunden Tales of Hearts R gefallen mir zum einen die Kämpfe, die dank der Blockmechanik und Spezialangriffen gegen geschwächte Gegner nicht langweilig werden. Auch die Inszenierung von Grafik über Ladezeiten bis hin zur Qualität der Videosequenzen und des Tons überzeugen alle für ein Vitaspiel. Vor allem sieht das Spiel auf der Vita zum Glück deutlich besser aus als es komprimierte Screenshots im Internet vermuten lassen. Und auch wenn die Hauptstory nicht viel mehr als ein riesiges Fetchquest ist macht mir dass dank der zahlreichen Zwischensequenzen und Skits, die alle unterhaltsam sind, wenig aus. Auch in diesem Tales of sind eben wieder die Charaktere, das Kampfsystem und mehr der Weg von einem Storypunkt zum nächsten, als diese selber, das was das Spiel ausmachen.

Weniger gut fand ich anfangs Beryls Stimme die für mich nicht so recht zu ihrem Charakter passen wollte. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und komme gut damit zurecht. Von anfang an störend und leider nicht weniger nervig geworden ist Hisui der immer noch nichts anderes als ein nerviger wandernder und lautstarker Schwesterkomplex ist. Größte Schwäche ist aber ganz klar die Übersetzung. Angefangen bei Rechtschreibfehlern und komplett falschen Wörtern werden häufig komplette Sätze oder Schimpfwörter, die im Japanischen gar nicht gesagt werden, hinzugedichtet. Dabei ist mir sehr wohl klar dass gerade Japanisch keine Sprache ist die eins zu eins übersetzt werden kann, aber leider gibt es auch häufig solche Änderungen und Anpassungen die das Gesagte ins komplette Gegenteil verkehren und das vollkommen grundlos. In den Teilen wo es Sprachausgabe gibt ist es dann einfach nur „unschön“, aber spätestens wenn nur Text zu lesen ist kann man nur das beste hoffen.

Jedenfalls habe ich meine Spaß und wenn mir die Finger vom zocken nicht weh täten würde ich jetzt nicht hier sitzen und diesen Beitrag schreiben sondern weiter spielen, schlechte Übersetzung hin oder her.

Tales of Xillia 2 – Ein JRPG mit vielen Problemen

Vorab sei kurz erwähnt, dass ich nachfolgend nur meine persönliche Meinung zu Tales of Xillia 2 wiedergebe und dabei keinen Anspruch an eine objektive Darstellung wie etwa bei einem Test stelle. Und es sollte noch erwähnt sein, dass ich mit meinen sechs durchgespielten Titeln eher ein Glegenheitsspieler bin was Tales of angeht.

Positiv:

Gefallen haben mir die zahlreichen spielbaren Charaktere. Auch wenn sie alle mehr oder weniger einen Stereotyp widerspiegeln, so spricht nichts dagegen wenn dies wie hier gut umgesetzt ist und einem die einzelnen Figuren ans Herz wachsen. Daran haben auch wieder die sehr unterhaltsamen und bekannten Skits und die neuen Charakterepisoden beigetragen, von denen einige wirklich lustig oder interessant waren, wie die von Jude und Muzet, und zusammen mit dem Affinitätssystem eine willkommene Neuerung darstellen.

Größte Stärke des Spiels dürfte das Kampfsystem sein was sehr schnell, dynamisch, abwechslungsreich und zudem noch tief ist. So habe ich es auch nur zu einem gewissen Grad durchdrungen, aber im Overlimit die Linkpartner wechseln, ein Mystic Arte beschwören und direkt danach zu transformieren, das macht richtig Spaß! Sowieso fand ich die beste Neuerung am Kampfsystem die Transformation von Ludger die sich im Laufe des Spiels immer weiter entwickelt und vor allem bei Bosskämpfen richtig eingesetzt sehr effektiv sein kann. Und von denen gibt es dank zahlricher optionaler Elitemonster die man erledigen kann mehr als genug.

Die Ladezeiten und Schnellreisefunktion von Tales of Xillia 2 sind hervorragend.

Neutral:

Die englische Synchro von Xillia 2 ist sehr größtenteils akzeptabel, mit positiven und negativen Ausnahmen. Ihre Sache richtig gut machen Alvin, Gaius und Rowen. Von ganz ok bis gerade noch akzeptabel sind mit Leia, Elle, Jude und Elize (in dieser Reihenfolge) die Leistungen der meisten Sprecher im Mittelfeld. Muzet hat ab und zu Skits und Cutscenes die ganz ok sind, aber teilweise auch Totalausfälle. Minae Noji in der Rolle von Milla ist hingegen eine totale Fehlbesetzung und reißt einen stellenweise komplett aus dem Geschehen raus. Nicht gut in einem Rollenspiel.

Mit dem Allium Orb für die Fähigkeiten, den verschiedenen Sorten Quests die es am Rande zu erledigen gibt und den Katzen die man losschicken kann um Items zu sammeln gibt es eine ganze Menge zu Micromanagen, was einerseits unterhaltsam ist, andererseits aber auch viel Zeit verschlingen kann.

Ein Aspekt des Kampfsystems der sowohl positiv als auch negativ zugleich ist sind die Element- und Waffenschwächen und -resistenzen der Gegner. Einerseits wird hier überlegtes Spielen belohnt, andererseits hat so für mich der Grund gefehlt mit jemand anderem als Ludger zu spielen, da dieser als einziger über alle drei Waffenarten verfügt und so, durch Wahl der richtigen Waffe, für jeden Gegner optimal gewappnet ist.

Häufig hat man bei dem was Ludger als nächstes sagen soll eine von zwei vorgegebenen Antworten oder Bemerkungen auswählen und bekommt es angezeigt wenn ein anderer Charakter diese Antwort gut fand was zugleich die Affinität zu diesem Charakter steigert. Ein Stück weit ist dieses System gelungen und auch nicht immer gibt es bei einer Entscheidung eine Antwort die überhaupt eine Auswirkung hat, aber ich fand dass das Spiel häufig bestimmte Antworten von einem erwartet weil man sonst überhaupt keine Affinität mit einem der Charaktere steigert und es ist nicht immer wirklich klar welches wohl nun gerade der Satz sein mag den das Gegenüber nun vermeintlich gerade gerne hören würde.

Negativ:

Tales of Xillia 2 wird enorm von den zu 90% recycleten Gebieten aus dem ersten Teil zurückgehalten. Viel schlimmer wird das ganze noch dadurch, dass man aufgrund der Splitterdimensionen und der optionalen Quests diese Gebiete im Verlauf des Spiels wiederholt aufsucht. Das wäre alles bei weitem nicht so schlimm würden die Gebiete nicht alle ausnahmslos so leer und fade wirken und nur aus einer handvoll verwaschener Texturen bestehen. Ernsthaft: Ich will nie wieder einen Fuß in Rieze-Maxia oder Elympios setzen müssen.

Auch nahezu der komplette Soundtrack, bis auf eine handvoll von Tracks, sorgt nicht dafür dass man irgendwo länger verweilen möchte als man unbedingt muss, um es mal so auszudrücken. Auch unschön in dem Zusammenhang ist dass der Ton insgesamt schlecht abgemischt ist und viele Samples zu oft benutzt werden. So wird in fast jeder Stadt unentwegt lautstark frisches Hammelfleisch angepriesen und derart laut im Hintergrund geredet, dass man sich kaum noch denken hören kann. Hingegen fehlt in vielen Zwischensequenzen an manchen Stellen jegliche akustische Untermalung, sei es Hintergrundmusik oder Soundeffekte, was wenn gerade mal kein Charakter redet zu sehr unnatürlich ruhigen Momenten führt.

Zur Handlung. Diese kommt erst in der zweiten Hälfte des Spiels in fahrt und insgesamt passiert eine ganze Menge an Dingen die keinen Sinn ergeben, was bei einem Spiel von über 50 Stunden, bei dem es um die Handlung geht eher ein großes Problem darstellt. Und sowieso springen die Powerlevel einzelner Charaktere auf Dragonball Z Niveau hoch und runter, bis in den Bereich der Absurdität. Alles was irgendwie mit Politik, den zwischenstaatlichen Beziehungen oder den Beziehungen der Amtsträger zueinander zu tun hat, kann man einfach kein Stück weit ernst nehmen. Das macht auch die Nebenepisoden von Elize und Rowen kaputt.

Die Schulden die man Anfang des Spiels bekommt als treibendes Handlungselement sind zwar prinzipiell eine nette Idee, dass sie dann aber fast nur noch benutzt werden um Gebiete abzusperren, Spieler zu Nebenquests zu drängen und teilweise im Sekundentakt(!) mit der Tilgung zu nerven wieder weniger. Zum Glück gibt es keine Zinsen.

Zu den Quests lässt sich noch sagen, dass wenn es nur die roten (etwas spezieller, endliche Anzahl, normalerweise besondere Belohnungen) gegeben hätte, ich sie unter positiv geführt hätte, da aber zusätzlich endlos viele stumpfe Fetchquests generiert werden und man wieder durch die eintönigen Gebiete zum grinden läuft, macht das ganze recht schnell keinen Spaß mehr.

Auch schwer verständlich wie bei Bandai Namco keinem bei dem Vorschlag in einem Rollenspiel in dem die Charaktere bei jeder Gelegenheit wie in Kämpfen, in Zwischensequenzen, in Skits und beim Geplänkel reden, Zweifel gekommen sind, ob es eine gute Idee ist dem Hauptcharakter keine Stimme zu geben. Die Anzahl an Momenten in denen Ludger etwas gesagt oder gefragt wird und er nur ein „gnnnnh“ von sich gibt ist deprimierend hoch.

Als letztes noch ein Wort zu den Zwischensequenzen. Leider leiden diese häufig unter einer Kombination von schlechter Regie, schlechtem Schnitt, unvorteilhafter Kameraführung, der Story, den angesprochenen Problemen beim Ton und dann vielleicht noch der Synchro. Selbst wenn man bei einem Tales of keine Produktion auf Hollywoodniveau erwarten kann, besser als das gelieferte aber doch allemal. Da sind die Skits weitaus besser dran, da hier höchstens die englische Snychro (Milla oder Muzet) in den Weg kommen können.

Ein 2013 erschienenes Spiel und keine es gibt keine optionale japanische Synchro.

tl;dr

Charaktere und Kampfsystem gut. Das Antwortwahlsystem und die Synchro bis auf zwei Ausnahmen ok. Handlung, Soundtrack, Gebiete, Quests und mehr enttäuschend. Meine Sicht der Dinge. Lieber Graces f/Vesperia spielen. Oder gleich Xenoblade Chronicles.

Tales of Graces F – Die Day One Edition zerlegt

PR-Bild der Day One Edtition. Doch das Spiel sieht in Wirklichkeit anders aus!

In ziemlich genau einer Woche erscheint in Europa die Tales of Graces f – Day One Edition, eine Spezialversion extra für die Europäer welche haben besonders lange auf dieses JRPG warten müssen. Tatsächlich ist das Spiel schon vor knapp zwei Jahren in Japan erschienen. Selbst in der Region Nordamerika (also auch in den USA) ist das Spiel bereits seit knapp einem halben Jahr erhältlich. Doch nun soll auch für uns Europäer das Warten ein Ende haben, denn in circa einer Woche am 31. August erscheint das Spiel auch bei uns mit zusätzlicher deutscher und französischer Textausgabe. Und wie um die Wartezeit wieder gut zu machen sogar ohne Aufpreis in einer Spezialedition. Doch ist auch alles Gold was glänzt? Weiterlesen

Tales of Fail

Wird Tales of Xillia japanische Sprachausgabe und alles an DLC haben? Wenn nicht…

Namco Bandai bringt Tales of Graces F, Ni no Kuni und Tales of Xillia westwärts. Schöne Zeite für JRPG-Spieler könnte man meinen, aber mitnichten. Namco Bandai wäre nicht Namco Bandai, wenn sie sich nicht selbst bei der ganzen Geschichte möglichst viele Beine stellen würden. Fangen wir an bei Tales of Graces F. Das Spiel kommt Jahre nach dem japanischen Release und Monate nach dem amerikanischen doch noch nach Europa und sogar in einer Special-Edition zum normalen Kaufpreis und mit deutschen Bildschirmtexten! Doch leider spart man am falschen Ende und lässt dafür die japanische Sprachfassung weg. Eine weitere Kleinigkeit, aber eine die nervt: Der Introsong wurde auch verenglischt und klingt nun gar grausam. Der dritte und letzte Strike ist, dass nur Teile des DLC’s für das Spiel angeboten werden. Was das alles soll weiß wohl nur Namco Bandais Lokalisierungsteam.

Weiter geht es bei Ni no Kuni das in Zusammenarbeit von Studio Ghibli und Level 5 entstanden ist. Auch hier gibt es eine wunderbare Special-Edition und im Gegensatz zu Graces f gibt es sogar wahlweise eine japanische Sprachausgabe neben der englischen. Meckern auf hohem Niveau wäre es, wenn doch ein netter Zug seitens Namco Bandai, bei uns gleich die All-in-One-Edition rauszubringen, die bereits sämtlichen DLC behält. Unschön dagegen ist es in Amerika eine an Kickstarter angelehnte Aktion namens Ninostarter ins Leben zu rufen bei der der Inhalt der Special-Edition umso umfangreicher wird, desto mehr Leute bestellen. Was eigentlich eine prima Idee ist, wird wohl die meisten Käufer der Special-Edition eher neidisch als glücklich machen, da die Aktion nur für die USA gilt und es für alle anderen Käufer weder eine Möglichkeit gibt an der Aktion teilzunehmen noch davon zu profitieren.

Beim neusten Streich aus dem Hause Namco Bandai handelt es sich um Tales of Xillia für das in Japan bald Teil zwei erscheinen wird und das auch Anfang des Monats auf der Japan Expo 2012 für Europa und Amerika angekündigt wurde. Sonst weiß man noch nicht viel über die Lokalisierung, so ob z.B. endlich mal die originale japanische Sprachfassung enthalten sein wird, allerdings verrät Produzent Hideo Baba in diesem Interview, dass das Spiel in Amerika und Europa erst in 2014 erscheinen wird! Ebenfalls sehr aufschlussreich ist dieses Interview, dass er dem Playstation Blog gegeben hat. Sinngemäß steht da drinne (wenn man das PR-Gerede in normale Sprache umwandelt): Eigentlich interessiert uns nur der japanische Markt, für den westlichen Markt übersetzen wir ab und zu mal das ein oder andere Spiel aber mit minimalem Aufwand und ohne großartige Anpassungen. Da wird einem dann so einiges klar.

Problematisch an dem späten Veröffentlichungstermin für Tales of Xillia ist neben der langen Wartezeit von weiteren zwei Jahren auch der Umstand, dass dies nach gegenwärtigen Schätzungen der Zeitraum sein wird wo die PS4 und die Xbox 720 spätestens veröffentlicht werden. Zum einen kann es gut sein, dass Xillia da etwas unter gehen wird und zum anderen dürfte das auch gleichzeitig das Todesurteil für ein lokalisiertes Tales of Xillia 2 sein. Dieses würde frühestens ein Jahr später, also 2015, erscheinen und dann für eine längst nicht mehr aktuelle Konsole. Das ist mehr als unrealistisch. Nachfolgend noch eine Übersicht über die wichtigsten JRPGs von Namco Bandai seit Tales of the Abyss 3DS und ihre Lokalisierungsmängel und -vorzüge.

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Namco Bandai – oder: Wie fahre ich die Tales of-Serie im Westen in Grund und Boden

Ein japanisches Spiel im Anime-Look für Japanophile – Ohne japanische Sprachfassung?

Die Tage erscheint Tales of Graces f nach Jahren des Wartens und der Ungewissheit endlich lokalisiert für die PS3 in Amerika und wenige Monate später auch hierzulande mit sogar mit deutschen Untertiteln. Eigentlich ein Grund zur Freude oder? Meine Vorfreude geht inzwischen jedoch gegen Null, aber alles der Reihe nach…

[ Der folgende Artikel ist etwas länger, aber er gibt einen schönen Überblick über die Tales of-Serie und Namcos bzw. Namco Bandais (im Folgenden in beiden Fällen immer „Namco Bandai“) großartige Publishingtätigkeit und -erfolge ] Weiterlesen

Die Rückkehr der JRPG’s

Tales of Graces f – Jetzt nicht mehr Japan-Exklusiv

Während in der Anfangszeit der aktuellen Konsolengeneration eine wahre Schwemme an JRPG’s wie Star Ocean, Lost Odyssey, Eternal Sonata, Infinite Undiscovery, Magna Carta 2, Blue Dragon, Tales of Vesperia, etc. pp. auf den Markt kam und diese auch ihren Weg nach Amerika und Europa fanden, gab es in letzter Zeit geradezu eine Ebbe ohne neue Veröffentlichungen oder Ankündigungen. Erwähnenswert sind gerade mal das nicht sonderlich überwältigende Final Fantasy XIII und das spielerisch interessante, aber auch schon länger zurückliegende Resonance of Fate. Über Final Fantasy XIV schweigt man an dieser Stelle lieber.

Aber zum Glück scheint wieder etwas Bewegung in das im Westen fast schon ausgestorbene Genre zurückzukehren… Weiterlesen

Das bessere Final Fantasy: Tales of Vesperia

tales-of-vesperia

Von Final Fantasy XIII war ich ziemlich enttäuscht. Story, Kampfsystem und Soundtrack waren allesamt nichts besonderes und gleichzeitig ist der Geist der Final Fantasy Serie zusammen mit Dingen wie den Mogrys, der Prelude, der Siegesfanfare, etc. verloren gegangen. Da inzwischen abzusehen ist, dass hierzulande die bessere PS3-Version von Tales of Vesperia nicht mehr rauskommen wird und mir das Spiel neu für gerade mal 20€ in die Hände gefallen ist muss ich jetzt nachdem ich es zur Häfte durch habe sagen: Im Vergleich mit Final Fantasy ist es das bessere Spiel – mit Abstand!

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