U.S. of Fail II

spicewolf

Links: Japanisches Cover, Rechts: Cover für die anscheinend animephopen Amis

Wir alle erinnern uns an die Ankündigung der Light Novel von der Melancholie der Haruhi Suzumiya in den USA. Und dem mehr als unglücklichen Coverchange über den ich hier auch berichtet habe. Naja war nicht ganz so toll gelaufen, wenigstens gab es den Hardcoverband mit dem Originalcover und das alternative US-Cover war wenigstens relativ neutral. Als nächstes steht in den USA die Veröffentlichung der Spice & Wolf Light Novel an und vor kurzem wurde das US-Cover bekannt gegeben. Man kann es sich denken, es ist nicht mehr das hervorragende japanische Cover sondern ein… ich weiss auch nicht. Was zur Hölle hat das Buch mit diesem Cover zu tun? Außerdem wird Yen Press keine alternative Auflage mit dem Originalcover anbieten, sondern man muss sich eines ihrer Magazine für einen Umschlag mit dem Originalcover kaufen. Nicht nur dass das extra kostet und eine schlechte Lösung ist, nein das betreffende Magazin ist auch noch „streng limitiert“ und wird hierzulande höchstwahrscheinlich kaum aufzutreiben sein. Aber nicht genug damit. Yen Press setzt noch einen oben drauf und ändert Horos Namen in „Holo“. Was zur Hölle…? Ne danke. Ich hatte mich wirklich sehr auf die US Veröffentlichung der Light Novel gefreut, aber bei einem Cover bei dem ich mich schämen müsste wenn es jemand anders sieht und einer Namensänderung die mir alle paar Sätze wieder sauer aufstößt, da würde einfach sämtlicher Lesespaß verloren gehen. Danke Yen Press – für nichts.

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Umineko suckt!

Umineko

Selbst ein Cameo von Haruhi könnte Umineko no Naku Koro ni nicht mehr retten

Alles hatte so schön angefangen. Eine Visual Novel Animeadaption über mehrere Morde auf eine abgeschiedenen Insel, Hexen und Battler, der das Schachbrett eben mal kurzerhand umdreht wenn ihm alles zu dumm wird. Es hätte so schön werden können. Hätte. Die ersten paar Folgen waren noch recht vielversprechend. Die Versammelten werden reihum abgemetzelt, viele Closed-Room Morde, ein unverständliches Rätsel in Gedichtform, dass es zu knacken gilt und eine beinahe wahnsinnig lachende Loli. Aber dann waren letztenendes alle tot und es gab einen Reset. Und von da an ging alles bergab. Battler streitet sich ernsthaft mit Beatrice darüber ob es Hexen und Magie gibt. Während er sie sieht und sie mit ihrem Magieshit die verrücktesten Dinge anstellt. Nun gut kann ja auf Studio Deens Mist gewachsen sein.

Dann fängt alles wieder von vorne an. ABER diesmal ist Beatrice von Anfang an dabei, die Morde finden anders statt und sowieso läuft beim zweiten mal alles ganz anders als bei Durchlauf eins. Wie zur Hölle soll Battler dann bitte die Verbrechen von Take 1 aufklären und auflösen wie er es sich vorgenommen hat? Die Krone hat dem ganzen aber dann Kanon aufgesetzt, der als normaler „Mensch“ – oder God of Emo „Ich bin kein richtiger Mensch, sondern nur Mobiliar“- auf einmal auch Magie wirken kann. wtf. WTF? Nicht nur, dass Battler mit jemanden Argumentiert, dass es keine Hexen gibt, der offensichtlich Zaubern kann und die Zeit manipulieren, jetzt kann auch jeder x-beliebige Charakter auf einmal zaubern? Irgendwie ist diese Serie auf einmal arg schnell entgleist ohne, dass die Notwendigkeit bestand. Meiner bescheidenen Meinung nach wär es besser gelaufen, wenn beim zweiten Durchlauf alles ähnlich dem ersten gewesen wäre und Battler erste Hinweise auf einen möglichen weiteren Inselgast, Beatrice, die Morde, etc. bekommt. Aber so hat es nicht sein sollen.

Und das Fazit daraus wär: Entweder taugt die Visual Novel nicht oder Studio Deens Umsetzung. Und für diese Feststellung braucht es nicht mal Magie…

Saya no Uta – Englischer Patch

sayanouta

„Hey, Saya?“ „Ja?“ „Was hälst du von meinem neuen Wandanstrich?“

Seit Anfang des Jahres gibt es einen Patch mit dem Saya no Uta nun auch auf englisch spielbar ist. Endlich möchte man meinen, immerhin ist das Spiel inzwischen schon über fünf Jahre alt. Worum es geht sollte eigentlich jeder wissen, falls nicht möchte ich eine ziemlich treffende Zusammenfassung zitieren:

This is…This is, without a doubt, the most frightening game I’ve ever played. Period. It’s so wrong that I don’t know where to begin. Cannibalism. Sex with monsters. Killing sprees. Jesus Christ, the maker should be take out and shot in the head.

Und ich muss dem guten Mann beipflichten. In einer verständlichen Sprache erschließt sich einem endlich das ganze Grauen, dass Saya no Uta ausmacht. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass das Spiel ausschließlich Bad Ends besitzt. Da man aber weiss was einen erwartet und die Hintergrundbilder ziemlich harmlos sind, hat man Saya no Uta ziemlich schnell durch. Denn wirklich überraschend ist nur die kurze Spielzeit von ca. 6 Stunden.